Jobs suchen und finden: Stellenmarkt · Stellenangebote Ingenieure · Stellenangebote IT · Arbeiten in England
Benutzerspezifische Werkzeuge
  • Anmelden

Maßnahmen der beruflichen Aus- und Weiterbildung

Das BMBF hat sich zum Ziel gesetzt, noch mehr Menschen für die berufliche Ausund Weiterbildung zu gewinnen und bietet darum konkrete Unterstützung durch die folgenden Maßnahmen und Programme:

Maßnahmen der beruflichen Aus- und Weiterbildung

Jobstarter:

Mit dem Programm Jobstarter sollen neue Ausbildungsbetriebe und -plätze gewonnen werden. Zwischen Oktober 2010 und Juli 2011 wurden von den 287 Jobstarter-Projekten 36.000 betriebliche Arbeitsplätze akquiriert und besetzt.

Teilzeitausbildung in Jobstarter:

Mit der Teilzeitausbildung wird jungen Eltern oder Menschen, die einen Angehörigen pflegen, die Möglichkeit gegeben, ihre familiären Verpflichtungen und die Ausbildung mit reduzierter Arbeitszeit besser zu verbinden. Zwischen Oktober 2010 und Juli 2011 wurden 167 Teilzeitberufsausbildungen durch Jobstarter besetzt.

KAUSA in Jobstarter:

KAUSA steht für die Koordinierungsstelle Ausbildung bei Selbständigen mit Migrationshintergrund. KAUSA hat zum Ziel, die Ausbildungsbeteiligung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu erhöhen und mehr Ausbildungsplätze bei Unternehmern mit Migrationshintergrund zu schaffen. Seit Oktober 2010 wurden so 3.600 Ausbildungsplätze bei Unternehmerinnen und Unternehmen mit Migrationshintergrund geschaffen.

Bildungsketten:

Mit der Initiative Bildungsketten werden Schülerinnen und Schüler dabei unterstützt, den Übergang von der Schule in die Berufswelt zu schaffen. Sie werden von der 7.Klasse an mit Potenzialanalysen, Berufsorientierungsmaßnahme und Berufseinstiegsbegleitung unterstützt. Seit November 2010 werden an rund 1.000 am Programm beteiligten Schulen Potenzialanalysen durchgeführt. Seit November 2010 haben 100.000 Schülerinnen und Schüler Maßnahmen zur Berufsorientierung erhalten. Im gleichen Zeitraum wurden rund 700 Berufseinstiegsbegleiter für 14.000 Schülerinnen und Schüler neu etabliert.

VERA:

Durch das mit den „Bildungsketten“ verbundene Programm VERA sollen Ausbildungsabbrüche durch den Einsatz von ehrenamtlichen Bildungslotsen verhindert werden. Im Zeitraum von Oktober 2010 bis Ende Juli 2011 konnte 525 Jugendlichen eine passende Ausbildungsbegleitung vermittelt werden, es gab in diesem Zeitraum 800 Anfragen nach einer Ausbildungsbegleitung.

Perspektive Berufsabschluss:

Mit dem Programm Perspektive Berufsabschluss soll der Anteil der Jugendlichen und jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss gesenkt werden. Im Herbst 2010 wurde die Programmkapazität fast verdoppelt: Zu den 48 Modellregionen kamen 49 weitere hinzu.

Aufstiegsfortbildung:

Das Ziel der Aufstiegsfortbildung ist, die Handlungskompetenz im Beruf zu erweitern und den beruflichen Aufstieg zu meistern. Die Aufstiegsfortbildung führt beispielsweise zu einem Abschluss als Geprüfte/r Industriemeister/-in, Fachwirt/-in, Bilanzbuchhalter/-in, Betriebswirt/-in oder Berufspädagogen/-pädagogin.

Aufstiegsstipendium:

Das Aufstiegsstipendium ist eine finanzielle Unterstützung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihre Berufsausbildung besonders gut abgeschlossen haben, über mindestens zwei Jahre Berufserfahrung verfügen und noch ein Studium anschließen wollen. Sie sollen so einen zusätzlichen Anreiz bekommen. Seit 2008 wurden über 3.000 Stipendiatinnen und Stipendiaten aufgenommen.

Weiterbildungsstipendium:

Das Weiterbildungsstipendium feiert in diesem Jahr sein 20jähriges Bestehen. In dieser Zeit wurden 97 000 Menschen damit finanziell unterstützt. Dieses Stipendium zielt auf junge Berufstätige unter 25 Jahren, die sich weiterbilden möchten, z. B. mit Meister- oder Technikerlehrgängen, EDV-Kursen oder medizinischen Fortbildungen. Ende 2010 waren mehr als 17.800 berufliche Talente in der Förderung.

Meister-BAföG

Mit dem Meister-BAföG soll die berufliche Qualifizierung, insbesondere die Aufstiegsfortbildung gefördert werden. Das Meister-BAföG gilt nicht nur für Handwerker, sondern für unterschiedliche Berufsbilder bzw. Aufstiegsfortbildungen. Im Jahr 2010 wurden rund 166.000 Personen gefördert, ein Anstieg von 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – bereits der dritte Anstieg in Folge.

Bildungsprämie:

Mit der Bildungsprämie sollen Menschen bei der Teilnahme an einer Weiterbildung gefördert werden, die die Kosten nicht alleine tragen könnten. Mit der Bildungsprämie werden 50 Prozent der Weiterbildungskosten übernommen – insgesamt bis zu 500 Euro.

ANKOM:

Mit dem Projekt ANKOM sollen berufliche Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge angerechnet werden. So soll die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung verbessert werden.

Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschule“:

Ziel des Projekts ist es, Studienangebote für beruflich Qualifizierte auf- und auszubauen (einschließlich dualer Studiengänge). In der ersten Wettbewerbsrunde werden 26 Projekte gefördert.

(Quelle: BMBF, Berufliche Bildung – praktisch unschlagbar, 10.11.2011)

Artikelaktionen
T5 Jobmessen