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In der Anfangsphase besonders wichtig: Beratung für Existenzgründer

Wer eine Existenz gründen möchte, der sieht sich mit vielerlei Fragen und Problemen konfrontiert, die die Organisation und Vorgehensweise bei der Gründung und die eigene Selbstpräsentation betreffen. Es gibt viele Formalitäten zu beachten und überall warten Fallstricke, sodass es für jeden Existenzgründer empfehlenswert ist, sich im Vorfeld der Gründung besonders in betriebswirtschaftlichen, steuerrechtlichen und juristischen Fragen beraten zu lassen. Die Erfahrungen zeigen, dass Gründer, die sich professionelle Hilfe und Coaching beim Gründen suchen erfolgreicher sind bei ihrer Firmengründung. In Deutschland gibt es unzählige Beratungsfirmen, die sich auf Existenzgründungen spezialisiert haben.

In der Anfangsphase besonders wichtig: Beratung für Existenzgründer

Viele Existenzgründer nehmen nicht nur bei der Gründung, sondern auch in den Jahren danach Beratung in Anspruch. Dabei ist es nicht immer einfach, den richtigen Berater zu finden. Noch schwieriger ist es für viele Gründer einzuschätzen, ob die Beratung, die sie bekommen, wirklich gut und richtig ist. Die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt, sodass sich theoretisch jeder als Coach oder Berater für Existenzgründer nennen kann. Eine gute Beratung erkennt man daran, dass sie immer individuell auf die ganz persönlichen Bedürfnisse und Voraussetzungen eines Gründers abgestimmt ist. Manche Gründer haben bereits bei der Ausreifung der Geschäftsidee, einer elementaren Sache also, Probleme. Wenn dieser Grundstein jedoch nicht liegt, hat es keinen Sinn schon über steuerliche oder juristische Detailfragen zu reden. Neben dem absolut individuellen Ansatz ist es wichtig, dass Berater neutral und kritisch agieren.

Um die Kosten transparent zu machen, sollte man sich Angebote von verschiedenen Beratungsfirmen holen. Beim Vergleich zeigen sich dann die ersten Unterschiede. Einige Berater bieten ein kostenloses Erstgespräch an. Das ist eine gute Möglichkeit den Berater kennenzulernen und sich ein erstes Bild seines Wissens und seiner Persönlichkeit zu machen. Neben dem Know-how ist es auch wichtig, dass die Chemie zwischen dem Gründer und seinem Berater stimmt. Nur so ist eine langfristige und erfolgreiche Zusammenarbeit möglich. Die Industrie- und Handelskammern und teilweise auch die Handwerkskammern bieten Existenzgründern kostenlose Beratungen an. Diese sind allgemein gefasst und erläutern die generellen Schritte, die auf dem Weg in die Selbstständigkeit unternommen werden müssen, und geben Tipps zum erfolgreichen Start des Unternehmens. Ein Besuch einer solchen Existenzgründerveranstaltung ist auf jeden Fall empfehlenswert, bei speziellen Fragen und individuellen Problemstellungen sollte jedoch ein spezialisierter Fachmann hinzugezogen werden. Gründer, die sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig machen möchten, können dafür Gelder bei der Agentur für Arbeit beantragen, sodass häufig nur ein Bruchteil der Kosten selbst bezahlt werden muss.

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