Gehalts- und Karrierevergleich Digitale Wirtschaft 2010
Der Gehalts- und Karrierevergleich für Fach- und Führungskräfte in Agenturen und Wirtschaft, Onlinemarketing, Multimedia, E-Commerce und anderen Medienkonvergenz-Märkten
Bekommen Sie auch wirklich das Gehalt, das Sie verdienen? Mit dieser Frage beschäftigt sich der "Gehalts- und Karrierevergleich Digitale Wirtschaft 2010" (ehemals Gehaltsspiegel). Er listet detailliert die Gehälter auf, die in der Interaktiv-Branche in 14 Arbeitsgebieten, vier Führungsebenen, sechs Ausbildungsrichtungen und elf Branchen gezahlt werden. Geeignet ist der Ratgeber aus dem HighText Verlag für Internet-Unternehmer, sowie Angestellte und Berufseinsteiger in der Multimediabranche.
Gemeinsam mit der Personalberatung TGMT Dr. Thieme und Partner Management Consulting hat der HighText Verlag im Jahr 2009 erstmals den Gehalts- und Karrierevergleich Digitale Wirtschaft durchgeführt. Die Studie umfasst eine Stichprobe von 749 beantworteten Online-Fragebögen. Diese Fragebögen haben Mitarbeiter der digitalen Wirtschaft aus unterschiedlichen Funktionen und Branchen ausgefüllt. Es wurden also keine Unternehmer bzw. Personalabteilungen befragt, sondern die Arbeitnehmer.
Der Gehalts- und Karrierevergleich ist aufgeschlüsselt nach Funktion (z.B. Marketing/PR, Konzeption oder Mediaplanung), Branche (z.B. Industrie, Werbeagenturen oder Online- und Telekommunikation), Führungsebene und Ausbildungsrichtung. Erfasst sind z.B. durchschnittliche Jahresgehälter, Einstiegsgehälter und variable Jahreseinkommen. Weitere Aspekte, nach denen unterschieden wird, sind persönliche Karrierefaktoren wie Alter oder Geschlecht, arbeitgeberspezifische Karrierefaktoren wie Branche und Unternehmensgröße, positionsabhängige Karrierefaktoren und Aspekte der Vergütung und Rekrutierung wie variable Vergütungen oder Zusatzleistungen.
Der Herausgeber von "Gehalts- und Karrierevergleich Digitale Wirtschaft 2010" sieht trotz Wirtschaftskrise gute Chancen für Multimedia-Experten. Dazu tragen auch Personal- und Fachkräftemangel in dieser Branche bei. Im Vergleich zur letzten Erhebung seien so die Durchschnittgehälter fast überall angestiegen. Mit Hilfe des Ratgebers sollen Internet-Unternehmer erfahren, was branchenüblich an Gehalt und Zusatzleistungen gezahlt wird. Denn wenn die Mitarbeiter im eigenen Unternehmen zu niedrig bezahlt werden, wechseln sie möglicherweise das Unternehmen. Angestellte können sich darin Argumente holen, die sie für das nächste Gehaltsgespräch brauchen und Berufseinsteiger können sich daran orientieren, in welchen Tätigkeitsfeldern, Branchen und Regionen am besten gezahlt wird.
Die Studie soll keine konkreten Forderungen von Arbeitnehmern oder Arbeitgebern herleiten. Sie gibt jedoch Orientierungen, Trends und Einflussgrößen an. Alle Daten sind anschaulich in Grafiken und Tabellen dargestellt, so dass man auch einfach mal schnell etwas nachschlagen kann, ohne den Text lesen zu müssen. Die Antwort auf die Frage "Werde ich marktgerecht bezahlt" bleiben uns die Autoren aber leider schuldig. Trotz Ankündigung im Inhaltsverzeichnis fehlt das fünfte Kapitel mit einer Zusammenfassung und der Anleitung zur Einschätzung, ob das individuelle Gehalt marktgerecht ist.
Bianca Schöneich
Gehalts- und Karrierevergleich Digitale Wirtschaft 2010
Autor/en:
Jan Thieme, Ralph Kattenbach
Verlag:
ISBN: 3939004111
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Quelle: Eigene Rezension


