Assessment-Center (ü)be(r)stehen
„Was bringt Sie so richtig aus der Ruhe?“ Genau diese Situation! Ihr Verhalten wird analysiert, Ihre Reaktionen werden bewertet und jede Ihrer Antworten kann Sie den Wunschjob kosten. Assessment-Center sind längst keine Seltenheit mehr. Ob Führungskraft oder Einsteiger, wer sich den zahlreichen Prüfungssituationen stellt, kommt schnell ins Schwitzen.
Assessment-Center simulieren mit den einzelnen Aufgaben und Übungen den Berufsalltag und stellen hohe Anforderungen an den Teilnehmer. Unvorbereitet sollte man sich ihnen deshalb nicht stellen. Wem ein einfacher Ratgeber da nicht genügt, kann in professionellen Gruppentrainings oder intensiven Einzelcoachings den Ernstfall trainieren. Solche werden von der DIE TRAINER Unternehmensberatung GmbH angeboten. „Optimale Vorbereitung auf ein AC erhöht die Chancen zu bestehen um ein Vielfaches“, sagt Christin Gunkel, Trainerin und Beraterin beim Unternehmen in Hildesheim. „Bevor Sie zum Training kommen erhalten Sie erste Vorbereitungsaufgaben, die im Vorfeld zu erledigen sind. Während der Beratung erhalten Sie sehr umfangreiche Unterlagen und konkrete Hausaufgaben zum praktischen Training“. Eine gute Vorbereitung ist sehr wichtig, da jedes AC anders ist. Man sollte vorher folgende Fragen beantworten: „Welches Unternehmen führt das AC durch? Welche Übungen kommen dort zur Anwendung? Gleichzeitig werden die Teilnehmer aufgefordert, eine Selbsteinschätzung mit einer Bedarfsanalyse zu machen: Wo sehen Sie für sich den größten Trainingsbedarf?“, erläutert die Organisationspädagogin und fügt hinzu: „Es gilt der Grundsatz: Wer in der Vorbereitung versagt, bereitet sein Versagen vor.“
Im Training werden Stärken und Lernfelder herausgearbeitet, Kompetenzen trainiert und konkrete AC-Aufgaben wie Präsentationen, Rollenspiele, Gruppendiskussionen oder weitere durchgeführt. Dabei erhalten die Teilnehmer Tipps, um mögliche Fehler und kritische Situationen in den Aufgabenstellungen leichter zu erkennen und zu bewältigen. Die Bewerber arbeiten mit ihrem Coach eintägig an Ihren individuellen Herausforderungen – mit intimsten Detailinformationen und authentischen Praxisübungen. Probleme mit dem Zeitmanagement, zum Beispiel, sind Lernfelder, die mit speziellen Lernmethoden trainiert werden können.
Bei einem AC geht es vor allem darum, die eigene Angst zu überwinden, soziale Kompetenzen an den Tag zu legen, sich selbst gut zu präsentieren und den eigenen Werdegang gelungen darzustellen. Dabei ist es wichtig, sich selbst treu zu bleiben. Assessment-Center dauern oft einen ganzen Tag und so lange wird sich niemand verstellen können.
Auf heikle Fragen sollte man vorbereitet sein. „Was bringt Sie so richtig aus der Ruhe?“ Auch Christin Gunkel musste in einem Bewerbungsgespräch auf eine solche Frage antworten. Am besten solle man als Antwort einen Lösungsvorschlag liefern, rät sie. Was mache ich, damit ich nicht aus der Ruhe gerate. Und natürlich beweist man, dass man Stresssituationen souverän meistert, indem man während eines AC tatsächlich die Ruhe bewahrt.
Weitere Informationen finden Sie unter www.ac-bestehen.de oder www.die-trainer.de.
Von Maria Kern


