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Studieren an der International Business School in Budapest.

Steffen studierte 4 Monate lang in Ungarn an der International Business School in Budapest. Hier berichtet er uns davon.

Steffen studierte 4 Monate lang in Ungarn an der International Business School in Budapest.
Steffen studierte 4 Monate lang in Ungarn an der International Business School in Budapest.

Vorbereitung

Bewerbung / Einschreibung

Einreichung der Bewerbung für ein Wintersemester bis April (Motivation, Lebenslauf, Notenspiegel etc.)

Zusammenstellung des Stundenplans im Internet vorher möglich, aber in den ersten beiden Wochen an der IBS ist es möglich, alles umzustellen und mal probezuhören. ECTS sollte man vorher natürlich bei den Dortmunder Fakultäten abfragen. Das WS fängt dann in der zweiten Woche im September an. Das Learning Agreement hat bei uns n bisschen gedauert.

Finanzierung

Lediglich die Erasmus-Förderung von ca. 100€ im Monat.

Dokumente

Lediglich der Personalausweis wird benötigt.

Sprachkurs

An der IBS in Budapest gibt es ein vielfältiges Sprachangebot. Mit Business English und English Language Development, aber auch mit Ungarisch bin ich dort gut gefahren. Aber auch französisch, spanisch oder andere Sprachen werden gelehrt.

Während des Aufenthalts

Ankunft

Bei einem halbjährigen Praktikum hat man mit Formalitäten kaum zu kämpfen. Ein Visum braucht man nicht.

Das Einschreiben an der Uni geht schnell und der Studentenausweis, der zum günstigen Fahren mit dem guten ÖPNV berechtigt, ist (Foto mitbringen) schnell verfügbar.

Campus

Frau Maria Ortiz ist die erste Instanz für ausländische Studierende, für sonstige formale Sachen gibt’s das Studentensekretariat, das fast durchgehend geöffnet hat. Die Mensa wurde kaum genutzt, meist reichten die günstigern Baguettes aus der Cafeteria. Ansonsten fährt man kurz zum Moskauer Platz und begnügt sich im Mammut-Center mit einer Pizza, Burger oder was auch immer. Bibliothek und Computerräume sind durchwegs geöffnet, aktuell und in sehr gutem Zustand.

Vorlesungen

Das Sprachniveau der Lehrenden ist recht gut. Trotz des nicht ganz akzentfreien Englischs verbessert man sein eigenes Englisch aber natürlich trotzdem. Die Prüfungen sind in der Mitte des Semesters (Mid-Term-Test) und am Ende (Final Exams) und recht fair. Auch die Sprachkurse warten mit Prüfungen auf, um auch hier die ECTS-Punkte zu bekommen. Den aktuellen Studienaufbau, die jeweiligen Professoren und Sprechzeiten kann man der Internet Homepage der Universität entnehmen. Aber auch Studenten, die nach den Vorlesungen noch Fragen haben, werden wohl kaum abgewiesen.

Die Vorlesungen in Tourism Management und Business Policy waren sehr lehrreich und sind nicht zuletzt wegen der kompetenten aber auch witzigen Professoren zu empfehlen.

Wohnen

Wohnen ist an der Universität zwar möglich, aber nicht zu empfehlen, da die Miete überhöht ist und man zentraler in Budapest einfach besser und günstiger wohnen kann. Dazu klickt man sich am besten einfach durch die zahlreichen Vermittlerseiten im Internet. Die Innenstadtnahen Bezirke (I-VII) sind da ganz gut. Kaution in Höhe mind. Einer Monatsmiete ist durchaus normal. In einer 3-er-WG haben wir für 130m^2 ca. 750€ (nahe Nyugati Palyaudvar (also der Westbahnhof)) bezahlt, was im Vergleich zu anderen sogar noch im oberen Mietkostenbereich lag. Die (meist Altbau-)Wohnungen sind fast immer in ausgezeichnetem Zustand gewesen (Parkettboden, moderne Küchen, Internetzugang, Fernseher (mit RTL,Pro7, Kabel, Sat1 etc.)).

Unterhaltskosten

Lebensmittel sind in etwa vergleichbar. Manches ist teurer, manches billiger. So ist Käse oder Pizza eher teurer. Obst und Getränke eher billiger.

Benzin brauchte ich zwar nie, aber ca. ein Euro hat das damals etwa gekostet. Eintrittsgelder in Diskotheken hat man meistens (4 Euro), die vielen kleineren Pubs und Ruinenbars hingegen haben kostenlosen Eintritt. Ermäßigungen gibt’s besonderes im ÖPNV Bereich oder diversen Museen.

Öffentliche Verkehrsmittel

Der ÖPNV ist sehr gut ausgebaut (Busse, Metro, Straßenbahn), sodass man zu jeder Uhrzeit jeden Winkel relativ problemlos erreichen kann. Am schnellsten natürlich mit der Metro (die nachts nicht fährt, dafür dann Nachtbusse). Auch zwischen den beiden Stadtteilen kann man damit gut hin- und zurückfahren. Für ein Monatsticket als Student bezahlt man ca. 13€. Da hat man es als Gast oder Touri nicht ganz so billig. Ein Tagesticket kostet ca. 5€. Es gibt aber auch 3 oder 7 Tagestickets. Die Ticketverkaufsstellen sind hast an jeder Station verfügbar.

Kontakte

An der Uni gibt es auch Sportmöglichkeiten. Wintersemesterbedingt wurde zwar weniger Fußball oder Tennis gespielt, so dass lediglich der Besuch des internen Fitness-Centers möglich war. Da dieser jedoch nach 6 Wochen zahlungspflichtig wurde, musste man sich dann entweder mit Jogging-Runden um die Margarethen-Insel begnügen oder das durchaus teure Sportangebot doch in Anspruch nehmen. Bowling-Center oder Squash-Center gibt’s im Mammut-Center, ansonsten wird auch auf der Margareten Insel gekickt oder im Stadtpark. Sehr günstig war es immer Billard zu spielen.

Nachtleben / Kultur

Nachtleben gibt’s ne Menge in Budapest. Erste Anlaufstelle ist meist das Morrison´s an der Oper. Dort warten günstig Bier, Tanz und Karaoke. Besonders zu empfehlen sind die Ruinen-und Hinterhofbars nahe Kiraly Ut oder das „Westbalkan“. Soho nahe dem Westbahnhof und das Alibi sind auch mal einen Besuch wert.

Einkaufen kann man zu ähnlichen Preisen wie hierzulande. Am Chinesen-Markt (Buslinie 9 vom Kalvin Tér) evtl auch mal n bisschen günstiger. Große Einkaufscenter sind sonst das West End City Center (nahe Westbahnhof) oder das MammutCenter (Budaseite nahe Moskauer Platz). In der „Großen Markthalle“ nahe Kalvin Ter oder der Markthalle am Lehel Ter kann man sonst auch gut und günstig einkaufen.

Sehenswürdigkeiten: Margaretheninsel, Donau, Parlament, Burgviertel, Heldenplatz, Große Markthalle, St. Stephansbasilika, div. Thermalbäder (allen voran das Szechenyi nahe Heldenplatz), Fischerbastei, Matthiaskirche (da wurd Sissi gekrönt), Andrassy Ut (die Champs Elysee Budapests) (Ut=Straße; Utca gleich kleiner Straße; ter=platz) Kino ist günstig im West End City Center (ca. 50% der Filme laufen auf englisch); Preisermäßigung für Studenten. Ausflüge kann man gut machen, da das Bahnfahren fast umsonst ist. Als Ziel dienen Wien, Rumänien, Debrecen, Balaton (Plattensee)…

Sonstiges

Geld: Am besten einfach mit der EC-Karte vom Automaten, da zahlt man rel. Unabhängig an welchem Automaten man das Geld zieht ca. 4 Euro. Also einfach 200€ oder mehr ziehen und ab dafür.

Telefon: Am besten natürlich skypen. Sonst Karten kaufen und in der Telefonzelle abtelefonieren oder ne Handykarte besorgen (SMS 10cent) – geht auch im West End. Internet gibt’s an der Uni umsonst. Sonst muss man natürlich ein (leider 1-Jahres) Vertrag machen, es sei denn der Vermieter hat so was schon eingerichtet, das man dann übernehmen kann. Das Glück hatte unsere WG leider nicht, aber einige andere hingegen schon. Ansonsten kann man ja immer mal nach offenen Netzen suchen, was dann bei uns wiederum von Zeit zu Zeit mit günstigem Internet verbunden war. Internet Cafes variieren von 1€ bis 2,5€ die Stunde, was man also besser nicht tut. Mit dem Laptop kann man aber auch in einigen Cafes umsonst (zu ner Cola oder nem Kaffee) ins Internet. So an der Wesselnyi Utca der „Galeria Pub“ oder das California Cafe zwischen Nyugati pa. Und Oktogon.

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