Spanisch lernen in Huelva
Huelva liegt im äußersten Südwesten Andalusiens, direkt an der Grenze zu Portugal und am Atlantik. Durch die ausgezeichneten Strände und ein angenehmes Klima ist es ein beliebtes Touristenziel geworden.
Unter der Herrschaft der Römer und der Westgoten erlebte Huelva seine Glanzzeit. Durch die Römer bekam Huelva eine eigene Münze bekam. Kurze Zeit später machten die Westgoten die Stadt zum Bischofssitz. Im Gegensatz zu vielen anderen Städten Andalusiens hatten die Araber in Huelva keinen bedeutenden Einfluss. Unter der Herrschaft der Christen wurde Huelva zum Symbol der Entdeckung Amerikas. Der Hafen von Huelva hatte im Anschluss daran einen bedeutenden Anteil am Handel mit Amerika.
Huelva ist die andalusische Stadt, die die engste Verbindung zu Lateinamerika pflegt. Daher sind im historischen Zentrum zahlreiche Gebäude zu bewundern, die dies bezeugen. Zudem kann man in Huelva auch die monumentale Kolumbusstatue bewundern.
Die Kathedrale wurde zum Baudenkmal und nationalen Kulturgut erklärt. Dabei ist nicht nur die beeindruckende Fassade einen Blick wert, sondern auch der Innenraum. Das Museum von Huelva ist vor allem in der archäologischen Abteilung im Besitz wertvoller Stücke und wurde ebenfalls zum Kulturgut erklärt. Dazu zählen zum Beispiel Funde der Grabstätte „La Joya“.
In der ersten Augustwoche erinnern die Kolumbus- Festtage an das Auslaufen in die Neue Welt. Dies ist zugleich der Beginn der Stierkampfsaison. Mitte November findet mit dem Iberoamerikanischen Filmfestival eine der bedeutendsten kulturellen Veranstaltungen in Huelva statt.
Die unmittelbare Lage zum Atlantik hat einen großen Einfluss auf die Küche Huelvas. Zu den gastronomischen Spezialitäten zählen daher Fische und Meeresfrüchte, die täglich in Fischversteigerungshallen auf dem Markt Mercado del Carmen erworben werden können. Neben typischen Gerichten wie „Seeteufel in Weißwein“ oder „gespickter Thunfischbraten“ zählen auch iberische Schinken und Weine zu den Spezialitäten.


