Spanisch lernen in Andalusien
Andalusien liegt im Süden von Spanien. Es grenzt dabei im Westen an Portugal an und im Süden bilden sowohl Atlantik als auch Mittelmeer die natürlichen Grenzen. Andalusien verfügt dadurch über eine fast 900 Kilometer lange Küste, die wunderschöne feine Sandstrände birgt. Das kristallklare warme Wasser macht Andalusien daher zum perfekten Reiseziel für Sportliebhaber. Zudem beherbergt Andalusien das 1994 zum Kulturerbe der Menschheit erklärte größte Naturreservat Europas.
Die vielfältigen Kulturen, die in der Vergangenheit Einfluss in Andalusien ausgeübt haben (Phönizier, Iberer, Karthager, Römer, Mauren), haben ein beeindruckendes Erbe an Baudenkmälern hinterlassen. So kann man in Andalusien zum Beispiel die zum Weltkulturerbe gehörenden Alhambra in Granada oder auch die ebenfalls zum Weltkultur zählende Kathedrale in Córdoba bewundern, die in einer Moschee errichtet wurde. Aber auch die Städte Jaén, Cádiz, Málaga, Almería und Huelva haben interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten.
Zu den Identitätsmerkmalen Andalusiens zählen neben dem Flamenco auch zahlreiche Feste und Traditionen. So zählen vor allem die Karwoche sowie der Karneval zu den Attraktionen Andalusiens. Die Gastronomie ist durch die frischen Produkte des Meeres und der Landwirtschaft geprägt.
In Andalusien wird Andalusisch (andaluz) gesprochen. Es handelt sich dabei um einen spanischen Dialekt, der sich dadurch auszeichnet, dass die Buchstaben „d“ und „s“ in der Mitte und auch am Ende eines Wortes verschluckt werden. Anstatt der sonst üblichen Verniedlichungsform „-ito“ ist in Andalusien of „-illo“ zu hören.


