Spanisch lernen in Almería
Almería liegt an der Küste des Mittelmeers im Südosten Andalusiens. Dabei wurde Almería entscheidend durch die arabische Kultur geprägt. In dieser Zeit nahm die Stadt eine vorherrschende Rolle als Hafen und Handelsstation ein. Nach der Eroberung durch die Christen wurden die Moscheen allerdings in Kirchen umgewandelt. So wurde der Grundstein der neuen katholischen Kathedrale genau an der Stelle gelegt, wo sich zuvor die große Moschee befand.
Almería verfügt über Straßen, die von Renaissance- Herrenhäusern aus der Zeit der aufstrebenden Aristokratie geprägt sind. Zudem ist an den ältesten Vierteln Almerías noch ein herrschaftlicher Charakter erkennbar, den die Stadt ab dem 19. Jahrhundert annahm.
Das wohl wichtigste Monument Almerías ist die Alcazaba, ein Wachturm und eine militärische Verteidigungsanlage. Es handelt sich um ein maurischen Bauwerk von dem aus man die ganze Stadt überblicken kann. Die Größe der Alcazaba (sie bot bis zu 20.000 Soldaten Platz) zeugt von der strategischen Bedeutung Almerías.
Lohnenswert ist ein Besuch in Almería in den beiden letzten Augustwochen. In diesem Zeitraum feiert Almería ein großes Fest zu Ehren der Stadtpatronin, der Virgen del Mar. Dieses Fest bietet neben Sevillanas - Tänzen auch ein interessantes Theaterprogramm sowie Stierkämpfe mit den besten Toreros der Saison. Zudem lohnt sich auch ein Besuch in der Karwoche, der Semana Santa. An den Prozessionen nehmen 15 Brüderschaften teil. Diese ziehen dabei mit barocken Bildnissen und Prozessionsthronen durch die Straßen.
Almerías Gastronomie ist aufgrund der Nähe zum Mittelmeer durch Spezialitäten des Meeres geprägt. Allerdings basiert es zusätzlich noch auf den Köstlichkeiten des Landesinneren. So zählt zum Beispiel gegrilltes Gemüse mit kaltgepresstem Olivenöl ebenso zu den Spezialitäten wie die Paella mit Meeresfrüchten.


