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Tipps zum Arbeiten in der Schweiz

Die Schweiz, ein kleiner neutrale Fleck auf der Europäischen Landkarte und wohl das bekannteste Land das dem EU Zusammenschluss bisher weitgehend fernblieb. Trotz böser Zungen, die behaupteten, dass auch die Schweiz ohne die EU, auf längere Sicht gesehen nicht überleben könne, hat das kleine Land seinen wirtschaftlichen Reichtum dadurch noch nicht annähernd eingebüßt.

Naturlandschaft am schweizer Rhein
Naturlandschaft am schweizer Rhein

Als eines der reichten Länder Europas ist die Schweiz vor allem Verdienst technisch für Praktikanten, Arbeitseinsteiger sowie auch für Manager höchst interessant. Denn in der Schweiz ist das Lohnniveau 3- 4 Mal so hoch wie in den anderen europäischen Ländern.

Das klingt ja mehr als genial! Warum also nicht gleich seine sieben Sachen packen, in die Schweiz ziehen und sich in kurzer Zeit zu einem der vielen Neureichen verdienen?

Achtung Lebenserhaltungskosten!

Doch ganz so einfach wie es klingt ist es ja dann doch nicht. Natürlich hat jede Sache einen kleinen Hacken, und so natürlich auch der horrend anmutende Lohn in der Schweiz.

Gerne wird vergessen, dass nicht nur der Verdienst in der Schweiz um ein vielfaches höher ist sondern auch der Lebensstandard. Sprich, wenn man dort wohnt muss man auch beinahe mit den doppelten Lebenserhaltungskosten wie in Deutschland rechnen. Das doppelt so teuer würde dann den doppelten Verdienst wieder so ziemlich auf Null ausgleichen.

Wichtig zu wissen ist auch noch, dass es in der Schweiz keinen 13. und 14. Gehalt gibt. Auch andere Sozialleistungen an den Arbeitnehmer sind gesetzlich weniger vorhanden wie in den Nachbarländern Österreich und Deutschland. Außerdem ist der Schweizer Arbeitsmarkt durch kurze Kündigungsfristen sehr flexibel gestaltet, was natürlich nicht unbedingt zum Vorteil des Arbeitnehmers führt.

Die Arbeitswoche hat bei unseren Schweizer Nachbarn maximal 45- 50 Stunden in der Woche, also doch ein paar Stunden mehr als bei uns. Der Urlaub beläuft sich für junge Arbeitnehmer auf vier, für ältere Mitarbeiter bis auf fünf Wochen.

Resümee:

Zusammenfassend ist also zu sagen, dass trotz dem überdurchschnittlichen europäischen Lohnniveau ein "Reich werden" sich auch in der Schweiz nicht garantieren lässt. Jedenfalls sollte genau ausgerechnet werden wie viel mehr einem unterm Strich wirklich übrig bleibt.

Die beste Idee ist natürlich seinen Hauptwohnsitz nach wie vor in einem Land mit geringeren Lebenserhaltungskosten zu haben, und nebenbei seinen Lohn aus der Schweiz zu beziehen. Das wäre die ideale Möglichkeit um dem Überschuss des Mehr- Verdienten dann auch wirklich an sparen oder verwenden zu können.

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