Großstadt und Natur nah beieinander - Studieren in Stockholm
Frank studierte für ein für ein Semester "Spatial Planning" in Schweden an der Kungliga Tekniska Höskolan, kurz KTH. Seinen Erfahrungsberichtbericht findet ihr hier mit vielen nützlichen Tipps und Tricks für die Fremde.
Vorbereitungen
Sobald der Wunsch oder der Gedanke aufkommt, dass man für sich in Betracht ziehen kann, sollte man die Augen offen halten und sich mit den in Frage kommenden Stellen in Verbin-dung setzen. In meinem Fall war es so, dass ich über Aushänge an der Uni in Dortmund die ERASMUS Info über Einschreibelisten gesehen habe, in die man sich bei ERASMUS-Koordinator Dr. Sebastian Müller eintragen konnte. Das habe ich irgendwann gemacht und Glück gehabt. Die Nachfrage nach einem Platz in Stockholm war recht groß und ich hatte letzten Endes Verhandlungs- und Losglück, bevor ich den Platz bekommen hab. Der Platz war somit sicher, aber viele Fragen noch offen und eine Menge Vorbereitungen standen noch aus. Hier könnt ihr mal die To-Do List sehen, die ich mir damals erstellt habe und die Euch mal einen kleinen Eindruck vermittelt, was so alles zu tun ist (keine Gewähr auf Vollständigkeit!):
To-Do-List: Schrift- und Orgakram:
- Telefon kündigen
- BahnCard kündigen
- Wohnung kündigen
- Handyvertrag auslaufen lassen / kündigen
- Ummeldung, dass man nicht mehr in Dortmund wohnt
- Urlaubssemester beantragen
- Reisepass beantragen
- Bafög auf Auslandsbafög ummelden oder beantragen (lohnt sich!!!)
- Fragen zur Krankenversicherung abklären, ggf. spezielle Auslandskrankenversicherung Anmeldung bei der KTH (mit AAA, Sebastian Müller, KTH, etc. in Verbindung setzen)
- Fahrt planen (Auto? Flug? Zug?) - Schwedenordner für Unterlagen anlegen Kontaktaufnahme mit Ansprechpartnern, ERASMUS-Mitfahrern, o.ä
- Online-Banking einrichten (später in Schweden hab ich dann aber auch ein Konto eingerichtet)
- Internationalen Studentenausweis beantragen (lohnt sich, da selbst der KTH-Ausweis oft in Stockholm nicht als Nachweis für das Studentendasein ausreicht, z.B. der Fall bei den Tickets für die Busse/Züge vom Flughafen nach Stockholm)
- Passfotos machen
Sonstige Vorbereitungen:
- English vor planners’ (Kurs an der Uni Dortmund, empfehlenswert, wenn man sein English vorher dem Auslandsjahr schon mal wieder in Schwung bringen will, muss aber nicht)
- Schwedisch Sprachkurs an der VHS o.ä. machen (sehr empfehlenswert) - Laptop zulegen (v.a. bei Gruppenarbeit sehr hilfreich)
- Gedanken über Abschiedsfete machen - Homepage einrichten (cool, macht aber auch hin und wieder Arbeit ;-) - Wörterbuch kaufen?
Viele Fragen müssen also wie gesagt geklärt werden, so dass eine frühzeitige Informations-recherche nicht schaden kann. Gesagt sei jedoch auch, dass alle Fragen früher oder später geklärt werden und man sich nicht von dem Organisationsaufwand nicht abhalten lassen soll. Überall wird einem geholfen, man steht nicht alleine davor und nun, da über die hier veröffentlichten Erfahrungsberichte auch noch Infos quasi aus erster Hand und mehrfach verfügbar gemacht werden, ist alles halb so wild mit der Organisation.
Finanzierung und Dokumente
Das Leben in Schweden und speziell in Stockholm ist nicht billig. Zur Deckung seiner Kosten braucht man schon ein bisschen finanziellen background, oder muss etwas sparsamer Leben.
(Mögliche) Quellen zur Finanzierung:
- Eltern, Oma, Opa, Freunde ...
- Auslandsbafög (einfach versuchen!!, wenn’s dann nicht klappt braucht man sich dann später nicht ärgern, dass man es nicht versucht hat!)
- vorhandene Rücklagen
- Jobben (vielleicht im Vorfeld, denn in Schweden wäre es fast zu schade, da zu arbeiten statt zu genießen und das Programm lässt auch nicht so viel Zeit für einen Nebenjob)
- Bildungskredit (es soll günstige Angebote für Studenten geben (www.Bildungskredit.de)
- ERASMUS-Förderung (nicht viel, aber immerhin etwas)
Hauptkosten, die ich hatte:
- Miete (2900 Kronen pro Monat => ca. 310 Euro)
- ÖPNV-Ticket (600 Kronen pro Monat => ca. 64 Euro)
- Lebensmittel (ungefähr 1,5-facher Preis im Vergleich zu Deutschland)
- Bücher (viel Pflichtlektüre, die auch nicht immer gerade billig ist, aber okay)
- Reisen (Heimatflug, Rundreisen)
- Eintrittsgelder, Klamotten, Kino, ...
Da Schweden zur EU gehört ist nur der Personalausweis notwendig. Ein Reisepass kann aber auch nicht schaden, denn von der KTH werden verschiedene Studienreisen angeboten (u.a. nach Russland) und wenn man bei so einer Reise mit möchte, dann braucht man auch den Reisepass. In Schweden angekommen, sollte man dann irgendwann in den ersten Wochen auch einen Antrag beim „Migrationsverket“, der schwedischen Einwohnermeldebehörde stellen. Informationen, was es damit auf sich hat und wie man sich da anmelden kann, gibt es hier: http://www.swedenabroad.com/pages/general____20019.asp
Außerdem kann ich empfehlen, einen Internationalen Studentenausweis zu beantragen und mitzunehmen. An manchen Einrichtungen reicht ein normaler Studentenausweis nicht aus. Generell empfehle ich, alle Dokumente, die mit dem Auslandstudium zu tun haben, gleich von vorneherein in einem extra dafür anzulegenden Ordner abzulegen. Dann hat man alles was man braucht auch zusammen, wenn man es dann braucht.
Mein Ordner umfasste folgendes:
- Aktuelles
- To-Do-List
- Formulare
- Schrift- bzw. Mailverkehr
- ERASMUS-Infos und Formulare
- Auslandsbafög
- Infoblätter
- Wichtige Adressen und Kontakte
- Erfahrungsberichte
- Notizen
Ich habe mich im Vorfeld mit meinen Mitstudenten, die zusammen mit mir das Jahr in Stockholm verbringen sollten, in Verbindung gesetzt und bei unseren Treffen haben sich zwei Fahrgemeinschaften ergeben. Die Anreise mit dem Auto kann ich auf jeden Fall empfehlen, da man so nicht gezwungen ist, nur mit der Zahnbürste anzureisen, wie es beim Flug der Fall wäre. Immerhin lebt man eine Zeit lang dann in Schweden und braucht so dies und das. Außerdem ist man vor Ort mobil, was sich beim Einkaufen als sehr vorteilhaft erweist. Ein Nachteil beim Auto ist jedoch, dass das Parken nicht ganz unproblematisch ist. Bei den Wohnheimen zahlt man eine nicht ganz billige Gebühr (ca. 300 Kronen/Monat z.B. in Kungshamra) oder muss sein Auto zum Beispiel bei Lappis regelmäßig umparken (wegen Straßenreinigung). Ansonsten gibt es zur Anreise nicht mehr so viel zu sagen, außer dass man schon zum Ende Juli/Anfang August anreisen sollte. Irgendwann Anfang August starten nämlich die Sprachkurse, auf die ich gleich noch genauer zu sprechen komme und außerdem kann man im August noch ein paar schöne Sommertage in Schweden mitnehmen, bevor es dann allmählich Herbst wird in Schweden.
Unterrichtssprache und Landessprache
Unterrichtssprache Englisch
Ich würde das selbe sagen, was Sebastian Müller immer gesagt hat. Es ist gut, wenn man so gut Englisch spricht, dass man klar kommt. Das heißt, normales Schulenglisch mit dem man sagen kann, dass man Hunger hat, ... und vielleicht ein bisschen mehr, reicht vollkommen aus. Native Speakers sind bei ERASMUS eher in der Minderheit und daher muss man sich mit seinem deutschen Akzent - falls man ihn hat - auch nicht schämen. Was nicht heißen soll, dass man nicht auch immer wieder Engländer, Amerikaner, Australier und Co. kennen lernt, mit denen man an seinem Englisch arbeiten kann. Die Schweden sprechen übrigens auch fast alle wirklich fließend Englisch und stehen somit den Native Speakers in fast nichts nach. Ich selbst habe mein Englisch nicht sonderlich verbessert, sondern es ist eher auf seinem Stand geblieben würde ich sagen, aber ich glaube es ist in jedem Fall so, dass ich selbstver-ständlicher Englisch spreche und es jetzt viel weniger als „Fremdsprache“ auffasse.
Beim Wohnheim Lappis muss man wechselseitig (je nach Wochentag) parken, soweit ich informiert bin damit die Straßenreigung reibungslos funktioniert, oder warum auch immer. Frei ist das Parken dort, etwa 200 m vom Wohnheim entfernt schon, man sollte aber nicht zur faschen Zeit am falschen Ort parken, sonst wird es teuer. Mit dem Auto zur Uni zu fahren lohnt sich übrigens nicht, denn dort sind für Studenten lediglich kostenpflichtige Plätze verfügbar.
Landessprache Schwedisch
Wer vorhat, in einem Jahr in Schweden schwedisch zu lernen, hat berechtigte Hoffnungen. Das ist zumindest meine Erfahrung. Ich selbst habe vor meinem Auslandsjahr angefangen, in Dortmund an der VHS Schwedisch zu lernen. Ich kann das jedem, der fest vorhat nach Schweden zu gehen, auch nur empfehlen. Ich habe zwei Kurse belegt bevor ich nach Schweden kam und hatte eigentlich vor, dann in Schweden gleich mit dem „Advanced Beginners“-Niveau anzufangen. Es ist dann aber so gekommen, dass ich mit dem Beginners-Kurs anfangen musste, weil ich einen für den nächsten Level nötigen Platzierungstest im Vorfeld hätte machen müssen. So musste ich quasi wieder bei Null anfangen. Im Nachhinein glaube ich aber, dass das gar nicht so schlecht war. So konnte ich noch mal die Grammatik von den Anfängen wiederholen und langsam aber sicher internalisieren. Außerdem handelte es sich um einen Intensivkurs, so dass ein paar Vorkenntnisse gut waren, um etwas stressfreier zu lernen. Wer wirklich bei Null anfängt, der kommt bald nämlich ganz schön ins Schwitzen, denn es wird eine Menge Stoff in kurzer Zeit abgehandelt, was allerdings mit oder ohne Vorkenntnisse in jedem Fall gut, um nicht zu sagen „Super!“ ist, denn so macht das Lernen Spaß. Man sieht und merkt jeden Tag, dass man besser wird und kriegt hier und da auch schon mal was mit, wenn man in der Tunnelbahn lauscht. Man wird hellhörig, bekommt Appetit auf die wunderschöne schwedische Sprache und sammelt Motivation. Motivation braucht man. Wenn dann nämlich das Studium beginnt, wird der Schwedischkurs dann und wann auch mal zu einer Zusatzbelastung und viele Leute geben sobald der erste Stress kommt, mit dem Schwedischkurs auf, sagen sich „Ach, ich brauch das eh nie.“, “Ich lern das in diesem Leben nicht mehr.“ oder ähnliche sage ich mal: Ausreden. Ich kann nur sagen: Am Ball bleiben! Man muss natürlich wollen und auch hier und da etwas neben den Kursen machen. Dann kann ich aber versprechen, kommt irgendwann so ab dem zweiten oder spätestens gegen Ende des dritten Kurs der Punkt, an dem man erste Gespräche führen kann. Ich habe mich selbst außerdem zusätzlich ins kalte Wasser geschmissen und Schwedisch neben dem Kurs auch noch in der Freizeit, nämlich beim Sport gelernt. Ich habe mir gleich am Anfang als ich nach Schweden kam überlegt, auf jeden Fall einem schwedischen Sportverein beizu-treten, um auch ein paar Schweden kennen zu lernen, regelmäßig Sport zu treiben, und somit Körper und Geist zu trainieren. Eine meiner besten Entscheidungen, die ich hier getroffen habe. Ich habe viele nette Leute dabei kennen gelernt, die mich immer wieder ermuntert haben, Schwedisch zu sprechen und die mich nicht außen vor gelassen haben, sondern mich voll in ihrem Kreis aufgenommen haben und mir so manch schwedischen Slang beibringen konnten, den kein Sprachkurs vermittelt. Ich würde mich heute als fähig bezeichnen, im Alltag mit Schwedisch schon ganz gut klar zu kommen, auch wenn es nach erst einem Jahr Schwedisch natürlich noch keine Wunder erwarten kann. Aber gerade als Deutscher hat man dank der vielen ähnlichen Vokabeln mit relativ wenig Aufwand in einem Jahr eine neue Sprache zu lernen!
Campus, Kurse, KTH
Die KTH liegt innenstadtnah, ist gut an den ÖPNV angebunden und wer gerne mit dem Fahrrad fährt und in Lappis wohnt kann die 20 Minuten, die man mit dem ÖPNV einplanen muss, sogar noch unterbieten. Mit dem Rad sind es nämlich nur etwa 15 Minuten. Der Campus erscheint sehr gepflegt – und nicht nur äußerlich, sondern auch bezüglich der Organisation (Ausnahmen gibt es immer) kann sich die KTH sehen lassen! Åsa Carlsson, Koordinatorin für die Raumplaner an der KTH, ist sehr nett und immer hilfsbereit. Und auch alle anderen mit denen ich zu tun hatte waren immer hilfsbereit und freundlich zur Stelle, wenn es etwas gab. In der Anfangszeit läuft ohnehin soviel Programm und man lernt so viele Leute kennen, die alle die gleichen Fragen haben (falls wirklich noch welche offen bleiben sollten), so dass allein schon über die Mundpropaganda ausgeschlossen werden kann, dass man was wichtiges verpasst, dass Fragen ungeklärt bleiben oder man alleine da steht. Außerdem kann man kurz bevor man an die KTH fährt, sich noch für einen studentischen Tutoren melden. Das wird nämlich angeboten, um den Austauschstudenten in der Anfangszeit zu helfen. Die Kurse im Spatial Planning Master Programm sind alle auf Englisch und festgelegt. Andere Kurse auf Englisch gibt es auch noch, dann kann man ja wie bereits gesagt noch Sprachkurse belegen und wenn man dann noch Zeit übrig hat, kann man sich auch noch für „Swedish Society“ oder ähnliches anmelden, also evtl. nettem Nebenprogramm, bei dem man neben weiteren ECTS Punkten auch noch vertiefte Eindrücke von Schweden bekommen kann. Mir war neben dem Masterprogramm, den Sprachkursen und meinem Sport aber nicht nach noch mehr Programm zumute, aber für manche ist so ein „Swedish Society“-Kurs sicher ganz interessant.Wohnen
Die Wohnungsfrage ist eine der leichtesten. Gleich mit der Bewerbung kann man in dem Formular den Wunsch äußern, dass man gerne eine Wohnung vermittelt haben möchte. Dieses Angebot sollte man in jedem Fall annehmen, denn es erspart einem mühevolles Suchen nach einer Unterkunft auf dem angespannten Stockholmer Wohnungsmarkt. Ich hatte Riesenglück und bin im mehrfach schon erwähnten „Lappis“ (Lappkärsberget) gelandet. Diese Studentensiedlung liegt nahe der KTH und hier leben die meisten Studenten, vor allen Dingen auch viele Austauschstudenten. Auf einem Flur in Lappis leben etwa 10-14 Studenten zusammen und teilen sich eine Küche, aber ansonsten hat jeder sein eigenes nettes kleines Zimmer mit Bad, möbliert und alles in allem wirklich nett, wie oben zu sehen. Der Internetanschluss ist übrigens ein Traum und ich musste noch nicht einmal dafür bezahlen. Da die Flatrate war in der Miete inbegriffen und der Anschluss meines Vormieters war noch nicht abgemeldet, so dass das einen Versuch wert ist, wenn man einzieht. Also erst testen, ob es vielleicht auch so schon klappt, und falls nicht, dann erst anmelden.Highlights & Stockholm
Als Naturfreund komt man in Schweden voll auf seine Kosten. Auch in der Hauptstadt Stockholm ist "Natur" kein Fremdwort. Wolf und Uhu sind zwei der prominenten Gäste, die es bis in die Hauptstadt geschafft haben. Allerdings nur auf einen Kurzbesuch. Wer einen Elch in freier Natur sehen möchte, hat im Tryesta Nationalpart gute Chancen. Dieses wunderschöne Stück Natur liegt im Südosten von Stockholm und ist definitiv eine, wenn nicht gar mehrere Besuche wert. Ich selbst habe da gleich zwei Elche auf einmal gesehen, aber auch sollte man keinen Elch sehen. Die Landschaft dort ist gigantisch. Neben Elchen in Tryesta habe ich bei einigen Wanderungen, Zelttouren und teilweise direkt vor der Haustür noch folgende Beobachtungen in freier Wildbahn machen können: Fuchs, Kreuzotter, Wildschweine, Fischadler, Seeadler, Störche (Estland), Spechte, Rehe und einige andere.
Wie gesagt, habe ich mich hier einem Sport- genauer gesagt einem Volleyballverein angeschlossen. Ich hatte bereits in Dortmund Volleyball gespielt und wollte auch hier in Schweden am Ball bleiben. Über das Internet habe ich mir Infos geholt und Trainer angeschrieben. Zwei Tage später bekam ich Antwort von zwei Trainern gleichzeitig und beide haben mich herzlich willkommen geheißen. Für einen Club habe ich mich dann entschieden und auf keinen Fall eine schlechte Wahl getroffen.
Gleich zwei Wochen später durfte ich mit auf deren Mannschaftsfahrt ins Trainingslager. Ich habe das gesamte Trainingslager vielleicht 1% dessen verstanden, was gesprochen wurde, aber trotzdem war es lustig, weil man im Sport auch viele Dinge ohne Worte versteht. Mit der Verständigung wurde es dann mit der Zeit besser und besser. Ich hätte auch jederzeit auf Englisch Sachen fragen oder erzählen können, aber das habe ich bewusst nicht gemacht, sondern mit dem ganzen Team vereinbart, dass sie mit mir Schwedisch reden sollen. Ich will nicht sagen, dass nicht auch mal ein englischer Satz dazwischen war, aber sie haben sich im Großen und Ganzen dran gehalten und mir somit sehr geholfen, mein Schwedisch zu verbessern.
Auf jeden Fall kann ich Vereinssport nur empfehlen und ich kann nur sagen, ich hab einige Highlights dadurch mitgenommen.
Stockholm ist wirklich eine schöne Stadt. Die Menschen in Stockholm sind sehr modebewusst und haben ihren eigenen Style und alleine das macht die Stadt schon einen Besuch wert. Lange, blonde Haare, weiter Ausschnitt, spitze Schuhe, und die Klamotten eigenwillig zusammen- gestellt. Wer jetzt gedacht hat, das war eine Beschreibung einer Schwedin liegt falsch. So sieht nämlich der typische Schwede mit Anfang Zwanzig aus. Bei den Mädels sieht es so aus, dass extravagant IN ist. Baumwoll- jogginghose asozial? Nicht hier! Hose in die Strümpfe gesteckt, weil die Hose sonst an der Fahrradkette Fett fängt? Ne, weil’s einfach teuflisch gut aussieht (Fan, vad kul!). Aber auch schicke Stiefel in allen erdenklichen Variationen und andere modisch relevanten Klamotten machen Stockholm zu einem großen Laufsteg. Andere Sehenswürdigkeiten in der Stadt sind natürlich die vielen Museen, von denen die meisten sogar kostenlos sind. wirklich eine schöne Stadt. Die Menschen in Stockholm haben sind sehr modebewusst und haben ihren eigenen Style und alleine das macht die Stadt schon einen Besuch wert. Lange, blonde Haare,
Events
- Allsång (Gesangsveranstaltung zu der sich jeden Dienstag im Sommer ungelogen 10.000 Schweden im Skansen treffen, um schwedische Klassiker zu singen) http://www.skansen.se/pages/?ID=228
- Lucia (Schwedisches Lichterfest - unbedingt mitnehmen, auch wenn man dafür in aller Herrgottsfrühe zum Sonnenaufgang aufstehen muss) http://www.sweden.se/templates/cs/CommonPage____11421.aspx
- Valborgsmässafton (Das schwedische „Osterfeuer“, das alljährlich am Tag vorm 1. Mai stattfindet; groß gefeiert z.B. in Uppsala) http://www.sverige.de/lexi/lexi_feie.htm
- Stand Up Comedy Kväll (findet gewöhnlich jeden Mittwoch im SysterOBror statt. Der Comedy-Kväll ist sehr beliebt bei den KTH-Studenten, denn die Veranstaltung kostet für Studenten keinen Eintritt. Deshalb lohnt sich der Spaß auch, wenn man kein Schwedisch versteht, denn die Atmosphäre ist immer klasse und hin und wieder versteht man doch den einen oder anderen Mega-Gag.) http://www.systerobror.com/
- Allhuset (Mittwochsdisko nahe Lappis, die ich aber nicht sooo empfehlen kann. Sicher, man sollte mal da gewesen sein, um mitreden zu können und gerade am anfang kann man da vielleicht noch den ein oder anderen Kontakt knüpfen. Also, einmal hin gehen und selbst ein Bild machen


