Tourismuspraktika in Österreich
Der Tourismus ist mit Abstand der größte Wirtschaftsfaktor in Österreich. In den letzten fünf Jahren schießen Wellnesshotels wie Pilze aus dem Boden, der Wintertourismus boomt und sogar der Sommertourismus etabliert sich stärker. Neben den Wellness- Ski- und Wandergästen lockt der kronische Arbeitskräftemangel im Tourismus auch immer mehr Arbeitskräfte aus dem Ausland an. Neben Fachkräften werden auch fleißige Praktikanten, vor allem während der Winter- oder Sommersaison gerne eingestellt.

Warum also fürs Praktika nicht mal ins Ausland gehen? Es muss ja nicht gleich Australien sein, für den kleinen Nachbarn Österreich sprechen neben derselben Sprache und Kultur noch folgende Punkte:
- mehr Verdienst
- prinzipiell freie Kost und Logis
- hohe Qualität
- geographisch gleich um die Ecke
In Österreich bekommt man sein Praktika bezahlt. Die Gehälter richten sich, wenn schon eine schulische Praxis vorhanden ist, nach den kollektiven Lehrlingsverträgen. Zudem bietet die Hotellerie prinzipiell freie Kost und Logis an. Neben der geographischen Nähe spricht vor allem die Qualität des österreichischen Tourismus dafür, sich im Nachbarland nach einer Stelle um zuschauen. Der gute Ruf des Tourismus, kommt einem mit einem österreichischem Arbeitszeugnis, im späteren Berufseinstieg auf jeden Fall zugute.
Der Weg zur Praktikumsstelle:
Nichts desto trotz ist es nicht immer einfach, ein geeignetes und gutes Praktikum zu finden. Doch mit etwas Engagement, Geduld und Hartnäckigkeit findet sich immer eine passende Praktikumsstelle.
Anfangen sollte man am besten mit dem Internet. Den gewünschten Ort oder das Bundesland eingeben und nach den Hotel oder Gastronomiebetrieben suchen. Wenn man Glück hat findet man sogar schon auf der Homepage Stellenausschreibungen, ansonsten ist vor einer Blindbewerbung, ein kurzer Anruf mit der Anfrage ob man seine Bewerbung schicken darf oder ein nettes E-Mail mit derselben Frage angebracht.
Zu empfehlen ist auf jeden Fall immer eine persönliche Kontaktaufnahme bevor man seine Bewerbungen einfach hinaus schickt. Schon mit einem kurzen Telefonat, legt man den ersten Grundstein für eine erfolgreiche Bewerbung, da man so schon einen Bezug zum Betrieb herstellen kann.
Wichtig ist meiner Erfahrung nach vor allem im Tourismus, dass man sich auch nach dem versenden der Bewerbung wieder beim Betrieb um den Stand der Dinge erkundigt. Vor allem bei kleineren Betrieben gehen Bewerbungen oder Anfragen im stressigen Arbeitsalltag manchmal unter und ein kurzer Anruf genügt meist als kleine Erinnerung.


