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UNO-Studie zum Lebensstandard: Neuseeland landet auf dem 20. Rang

In der jüngst von der UNO veröffentlichten Studie zum Lebensstandard in 182 Nationen der Welt erreichte Neuseeland den 20. Rang und landete knapp vor Deutschland, das Platz 22 erzielte. Die Spitzenpositionen haben Norwegen, Australien und Island inne, die Schlusslichter der Rangliste sind Sierra Leone, Afghanistan und Niger. Zur Erstellung der Rangliste wurden Parameter wie Einkommen, Lebenserwartung und Bildungsstand der Bevölkerung verglichen. Die Daten für die Studie stammen allerdings aus dem Jahr 2007 und bilden den Zustand vor der Weltwirtschaftskrise ab.

UNO-Studie zum Lebensstandard: Neuseeland landet auf dem 20. Rang

Der Inselstaat Neuseeland zählt insgesamt 4,2 Mio. Einwohner, von denen etwa 20% ausländische Einwanderer darstellen, die größtenteils aus der Inselwelt des Pazifik (Ozeanien) stammen. Die Arbeitslosenquote unter den Immigranten beträgt mit 6,9% und liegt damit verglichen mit den Nationen mit einem hohen Lebensstandard im Mittelfeld. Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind, für eine Industrienation untypisch, die Land- und Forstwirtschaft sowie die Nahrungsmittelindustrie und der Tourismus.

Als Teil des britischen Commonwealth of Nations ist der Inselstaat Königin Elizabeth II. unterstellt. Ganze 15,5% der Ausgaben der Regierung werden für die Bildung verwendet. Deutschland lässt der Bildung vergleichsweise nur 9,7% der Ausgaben der Regierung zukommen. Die armen Schichten der Bevölkerung profitieren nur wenig vom Reichtum des Landes, das pro Kopf bei einem BIP von 32.086US$ liegt (BIP pro Kopf in Deutschland: 40.324US$). Mit einem Gini-Index-Wert von 36,2 stuft die UNO die Verteilung des Reichtums unter der Bevölkerung als recht ungleich ein (der Gini-Index-Wert von Deutschland ist mit einem Wert von 28,3 geringer).

Was die Lebenserwartung der Neuseeländer anbetrifft, so liegen sie mit durchschnittlich 80,1 Jahren knapp über den Deutschen, die ein Alter von 79,8 Jahren erreichen. Die Japaner werden mit 82,7 Jahren laut der UNO-Studie weltweit am ältesten. In den armen Entwicklungsländern Afrikas hingegen werden die Menschen nur rund 50 Jahre alt, in Zimbabwe gar nur 43,4 Jahre.

Die komplette Studie ist online unter http://hdr.undp.org/en/media/HDR_2009_EN_Complete.pdf

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