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Die Geschichte der Olympischen Spiele

Ein Schnellauf durch die Geschichte

  • 776 v. Chr.:

Die ersten Olympischen Spiele finden in Olympia statt. Einzige Disziplin: Stadionlauf der Männer.

  • 720 v. Chr.:

Seit den 15. Olympischen Spielen der Antike bestreiten die Sportler die Wettkämpfe nackt. Frauen hatten keinen Zutritt mehr.

  • 708 v. Chr.:

Der antike Fünfkampf, bestehend aus Laufen, Weitsprung, Diskuswurf, Speerwurf und Ringen, wird Olympische Disziplin.

  • 684 v. Chr.:

Die Olympischen Spiele werden von ursprünglich einem Tag auf drei Tage ausgeweitet.

  • 67 n. Chr.:

Die 211. Olympischen Spiele wurden von Kaiser Nero aus dem Jahr 65 n. Chr. ins Jahr 67 n. Chr. verlegt. Kaiser Nero siegt in sechs Disziplinen.

  • 393 n. Chr.:

Der Kaiser Theodosius verbietet die Olympischen Spiele.

  • 1894:

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird gegründet.

  • 1896:

Die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit finden in Athen statt. Der französische Baron Pierre de Coubertin gilt als Vater der Idee, die Olympischen Spiele wieder aufleben zu lassen.

  • 1900:

Bei den Olympischen Spielen in Paris dürfen zum ersten Mal auch Frauen an den Wettkämpfen teilnehmen.

  • 1916:

Wegen des 1. Weltkriegs fallen die für Berlin geplanten Olympischen Spiele aus.

  • 1924:

Die ersten Olympischen Winterspiele werden in Chamonix (Frankreich) ausgetragen. Fortan finden auch sie alle 4 Jahre statt.

  • 1936:

Für die Olympischen Sommerspiele in Berlin wird zum ersten Mal das Olympische Feuer in Olympia durch Sonnenlicht entzündet und mittels des Olympischen Fackellaufs zum Austragungsort gebracht.

  • 1940 und 1944:

Wegen des 2. Weltkriegs fallen die geplanten Olympischen Sommer- und Winterspiele aus.

  • 1956:

Bei den Olympischen Spielen in Melbourne geht zum ersten Mal eine gesamtdeutsche Mannschaft mit Sportlern aus der BRD und der DDR an den Start. Auch bei den beiden folgenden Olympischen Spielen 1960 in Rom und 1964 in Tokio gehen beide deutsche Staaten gemeinsam auf Medaillenjagd.

  • 1972:

Die Olympischen Spiele von München werden durch ein Attentat arabischer Terroristen überschattet, dass insgesamt 17 Menschenleben kostet. Die Spiele pausieren für 24 Stunden, werden jedoch fortgesetzt.

  • 1976:

Boykott, die Erste: 22 afrikanische Staaten boykottieren die Olympischen Spiele von Montreal.

  • 1980:

Boykott, die Zweite: 65 Staaten (unter anderem die USA, die BRD, Kanada, China und Japan) boykottieren die Olympischen Spiele in Moskau.

  • 1984:

Boykott, die Dritte: Die meisten Ostblock-Staaten (unter anderem die UdSSR, die DDR, Ungarn, Kuba und Nordkorea) boykottieren die Olympischen Spiele in Los Angeles.

  • 1988:

Bei den Olympischen Spielen in Seoul nimmt zum letzten Mal eine Mannschaft der DDR teil, die im Medaillenspiegel hinter der UdSSR den zweiten Platz belegt.

  • 2004:

Die 28. Olympischen Sommerspiele der Neuzeit finden in Athen statt. Nach 1896 und 1906 werden die Spiele der Neuzeit somit zum dritten Mal in Athen ausgetragen.

  • 2005:

Wären die Olympischen Spiele der Antike nicht im Jahr 393 n. Chr. verboten worden und wären Sie über die Jahrtausende immer alle 4 Jahre ausgetragen worden, so würden im Jahr 2005 die 696. Olympischen Spiele seit 776 v. Chr. statt finden.

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