Mit Unterstützung des DFJW Französisch lernen
Das Deutsch-Französische Jungendwerk unterstützt Menschen, die Französisch lernen wollen, in vielen Bereichen. In einigen Kindergärten und Grundschulen werden schon die Kleinsten mit der französischen Sprache vertraut gemacht. Dies geschieht in Form von Sprachunterricht. Doch nicht nur die Jüngsten kommen in den Genuss fremdsprachlicher Förderung, auch die restlichen „apprenants du français“, können an zahlreichen vom DFJW unterstützten Maßnahmen teilnehmen, welche ihnen die „langue du pays voisin“ näherbringen.
Des weiteren koordiniert das DFJW französische und deutsch-französische Gymnasien. In diesen binationalen Schulen wird den deutschen sowie französischen Schülern das zweisprachige Abitur (AbiBac) ermöglicht, welches in beiden Ländern anerkannt wird.
Weitere Einrichtungen, welche Französisch lehren, sind die Volkshochschulen und private Sprachschulen. Hier wird es Jugendlichen und Erwachsenen ermöglicht, Prüfungen abzulegen, um europäische Sprachzertifikate auf verschiedenen Niveaus zu erlangen.
Das „France Mobil“ wird ebenfalls vom DFJW unterstützt. Die Lektoren des „France Mobil“ fahren durch ganz Deutschland, um Schulen zu besuchen und den Schülern mithilfe moderner Materialien einen Überblick über das Land und die französische Sprache zu verschaffen.
Darüber hinaus ist es möglich, Fremdsprachenprüfungen abzulegen. Diese sind wichtig für die berufliche Bildung und werden auf dem Arbeitsmarkt gern gesehen. Solche Prüfungen können bei verschiedenen Industrie- und Handelskammern oder in Kulturinstituten abgelegt werden. Dabei besteht unter anderem auch die Möglichkeit, französische Handelskorrespondenz zu erlernen.
Auslandssemester und Auslandspraktika sind eine optimale Möglichkeit, um unsere Nachbarsprache zu erlernen. Dabei werden an fast allen französischen Universitäten ganzjährig Sprachkurse angeboten. Jedes Jahr vergibt das DFJW Stipendien für Intensivsprachkurse. Da die Anzahl leider begrenzt ist, werden diese an jungen Menschen vergeben, welche ein Studium an einer französischen Hochschule absolvieren, mindestens vier Wochen in einem anderen Land arbeiten oder in deutsch-französischen Organisationen und Verbänden mitwirken. Ferner werden binationale Sprachkurse gefördert, die sich an Mitarbeiter oder Leiter von deutsch-französischen Begegnungen richten.


