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Spanisch lernen in Ecuador - Erfahrungsbericht über einen Kurs in einer Sprachschule in Quito

Als Vorbereitung für ein vierwöchiges Praktikum in Ecuador habe ich in an der „Colonial Spanish School“ in Quito einen Intensivkurs besucht. Durch bereits vorhandene Spanischkenntnisse aus der Schule und dem Studium wurde ich in einen Fortgeschrittenkurs eingestuft und hatte eine Woche lang täglich fünf Stunden Unterricht. Neben mir nahm nur eine weitere Person an dem Kurs teil. Die Colonial Spanish School bietet neben Kursen für Fortgeschrittene auch solche für Anfänger und leicht Fortgeschrittene an. Neben Intensivkursen von zwei Wochen täglich vier oder sechs Stunden gibt es Sprachkurse von vier, fünf, sechs oder mehr Wochen mit täglich weniger Stunden.

Als Vorbereitung für ein vierwöchiges Praktikum in Ecuador habe ich in an der „Colonial Spanish School“ in Quito einen Intensivkurs besucht.
Als Vorbereitung für ein vierwöchiges Praktikum in Ecuador habe ich in an der „Colonial Spanish School“ in Quito einen Intensivkurs besucht.

Die Organisation meines Praktikums hatte mit der Sprachschule für mich und andere Teilnehmer vorab einen individuellen Wochenplan erstellt. Nach einem kurzen schriftlichen Einstufungstest, einer persönlichen Darstellung des eigenen Niveaus und einem kurzen Einstufungsgespräch mit dem Direktor wurden wir in drei Niveau-Gruppen eingeteilt mit jeweils zwei bis drei Personen. Generell sitzen in den Kursen nie mehr als vier Sprachschüler, um die Einbringung und den Lernfortschritt jedes Einzelnen gewährleisten zu können.

Durch unseren Fortgeschrittenen-Status hatten wir in unserer Gruppe die Möglichkeit mit unserer Sprachlehrerin die Lerninhalte abzusprechen und Akzente auf die Aspekte der spanischen Sprache zu legen, mit denen wir persönlich noch Probleme haben. So ging es bei uns vor allem um die praktische Anwendung der Sprache in Alltagssituationen und das spanische Grammatikphänomen ´Subjuntivo´. Darüber hinaus wird Wert gelegt auf Vokabular, Aussprache und Grammatik im Allgemeinen. Alle Lehrer sind Muttersprachler mit ausgezeichneter Ausbildung und Erfahrung im Unterrichten der spanischen Sprache. Besonders gut gefallen haben mir die vielen Anmerkungen zu Land und Leute, kulturelle Hintergründe, zu denen man sonst keinen Zugang hat. Die Sprachschule bietet darüber hinaus soziale Aktivitäten an, beispielsweise gemeinsames Kochen von einheimischen Gerichten oder Salsastunden. Wir Teilnehmer des Workcamps wurden für einen Abend zu dem Direktor nach Hause eingeladen, wo uns er und seine Frau bekochten und wir Gelegenheit dazu hatten, mehr über Ecuador zu erfahren. Auf Wunsch wird sich immer auch um eine Unterkunft (Unterbringung in Familien, privates Appartement oder Zimmer im Hotel) der Sprachschüler gekümmert.

Eine Sprachschule direkt in Quito, in der Hauptstadt Ecuadors, zu besuchen, ist vor allem daher sinnvoll, da es Ausgangspunkt für viele Ausflüge ist, die man nach dem Unterricht am Nachmittag noch machen kann. Bei Fragen hierzu sind die Sprachlehrer übrigens ebenfalls sehr hilfsbereit. Ein Ausflug unserer Gruppe ging auf dem Dach eines Zuges mit Umstieg auf einen Pickup zum Cotopaxi, dem höchsten aktiven Vulkan der Erde. Die Aussicht auf den 5897 m hohen Vulkan mit seinem schneebedeckten Gipfel war atemberaubend und einen Ausflug definitiv Wert.

Da mein Sprachkurs Bestandteil des Workcamps, welches ich im Rahmen eines Sozialpraktikums machte, war, kann ich zu den Preisen nur auf die Homepage der Sprachschule verweisen: www.colonialspanishschool.com.

Von Svenja Roeder

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