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Kultur und Sehenswürdigkeiten

Der Mensch lebt nicht vom Reis allein…Deshalb sollte man neben Studium oder Job die Zeit nutzen und sich die vielen Sehenswürdigkeiten dieser schnelllebigen Stadt nicht entgehen lassen. Hier eine Auswahl:

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Der Bund

Die berühmte Uferpromenade auf der Westseite des Huangpu ist der wohl größte Touristenmagnet – und das zu Recht. Nirgends wird der Kontrastreichtum dieser Stadt greifbarer. Am Bund das alte, ursprüngliche Shanghai mit seinen neoklassizistischen Bauten im Glanz der 30er Jahre, gegenüber die Skyline Pudongs, mit dem Wahrzeichen der Stadt, dem Pearl Tower, der die Zukunft Chinas symbolisiert. Bei einem Spaziergang kann man hier die verschiedenen Epochen wunderbar auf sich wirken lassen und ein Stück Shanghaier Kolonialgeschichte erleben. Ist man schon am Bund, sollte man es auf keinen Fall verpassen, den Fluss zu überqueren und sich auf den 468 m hohen Oriental Pearl Tower zu begeben. Die Schlangen können sehr lang sein, aber die Aussicht entschädigt für einiges.

Central District

Der Central District bietet neben den zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten auch eine der wenigen Grünflächen inmitten der Stadt: den Volkspark (Renmin Square). Wo sich früher die Shanghaier Rennbahn befand, umzingeln heute das Shanghai-Museum, das Ausstellungszentrum für Stadtentwicklung und der neu gestaltete Volksplatz den großen Park. Das Shanghai-Museum gehört zu den besten Chinas und ist wirklich einen Rundgang wert. 5000 Jahre Kunst und Kultur ermöglichen einen eindruckvollen Streifzug durch die chinesische Geschichte.

Chinesische Altstadt

Die Altstadt ist das Herz des alten Shanghais, die bis heute ein chaotisches Eigenleben führt und abgesehen von den Touristenströmen wohl den tiefsten Einblick in das ursprüngliche China ermöglicht. Besonders sehenswert ist der darin liegende Yu-Garten, eine nach traditioneller chinesischer Gartenbaukunst gestaltete kleine Oase inmitten des quirligen Treibens der engen Gassen des Marktviertels. Inmitten dieses Durcheinanders aus Souvenirläden und Restaurants liegt das berühmte Teehaus. Eine zickzackförmige Brücke, die böse Geister abhalten soll (diese können bekanntlich nur geradeaus gehen), führt über einen kleinen Teich zu jenem historischen Gebäude. Ein Abstecher hinein lohnt sich, denn erstaunlicherweise ist es dort meist gar nicht so voll, den Touristengruppen reichen nämlich Fotos von außen. Bei einer großen Auswahl köstlicher Tees kann man das geschäftige Treiben beobachten und dabei das nostalgische Flair genießen.

Französische Konzession Einen Einblick in eine andere Epoche Shanghaier Historie erlangt man in der ehemaligen Französischen Konzession. Hinter der Mischung aus Pariser Flair mit Bistros und baumgesäumten Prachtstraßen verbarg sich einst ein Sumpf aus Kriminalität und Korruption. Heute verkörpert das Gebiet, das beste was die Stadt an Art-Deco-Wohnhäusern, Hotels und Altbauten zu bieten hat. Ein Vergnügungsviertel mit zahlreichen Restaurants aller Nationalitäten, Bars und Kneipen und der Nobeleinkaufsmeile Huaihai Zhonglu. In diesem Eldorado für Nachtschwärmer verbergen sich allerdings auch einige Sehenswürdigkeiten wie die Gründungsstätte der KP. Heute beherbergt das Gebäude, in dem 1921 die Kommunistische Partei Chinas zum Leben erweckt wurde, ein Museum. Interessant sind ebenso die religiösen Zeugnisse wie beispielsweise die Russisch-orthodoxe Missionskirche, mit ihren blauen Zwiebeltürmen. Gottesdienste finden jedoch nicht mehr statt; hier residiert das „Shanghai The Dome“, eine Mischung aus Teehaus, Restaurant und Nachtclub.

Buddhistische Tempel

Möchte man den buddhistischen Wurzeln des heutigen, größtenteils atheistischen Chinas nachgehen, empfehlen sich der Jadebuddha.Tempel sowie der Longhua-Tempel am südlichen Stadtrand. Der Jadebuddha-Tempel aus dem Jahr 1918 ist eines der wenigen aktiven Klöster in Shanghai. Die Hauptattraktion ist der 1,90 m hohe, blassgrüne Jadebuddha, der in einer eigenen Halle thront. Trotz der zentralen Lage und den vielen Souvenirständen ringsherum, kann man innerhalb dieser Mauern der Hektik Shanghais einen Moment entfliehen. Insgesamt etwas ruhiger geht es rund um den Tempel der Drachenblume, dem Longhua Tempel zu. Ist man gegen 11.30 Uhr vor Ort, öffnet sich eine andere Welt und es kommen einem gleichförmig heruntergebetete Sutren, begleitet vom Schlagen des Gongs und dem hölzernen Klacken des fischähnlichen Rhythmusgerätes muyu entgegen. In rote Gewänder gekleidete Mönche treten anschließend aus den Gebetshallen und holen sich ihren Segen, bevor sie im Speisesaal Reis und Gemüse erhalten. Anschließend gehören die heiligen Hallen wieder den lärmenden Besuchern, die Räucherstäbchen entzünden und für Glück und Wohlstand beten.

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