Work and Travel in Australien
Work and Travel, auch Working Holiday genannt, beschreibt einen Urlaub, in dem der Reisende seine Reisekasse durch kleinere Jobs aufbessert. Zweifelsohne ist diese Urlaubsvariante nichts für Pauschaltouristen, die gerne auf der faulen Haut liegen. Jedoch steht eines fest: Die Kultur und Lebensweise eines fremden Landes lernt man besonders gut kennen, wenn man selbst Teil der Kultur wird und beispielsweise einen Einblick in das Arbeitsleben bekommt.
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Versicherung für Work and Travel in Australien
Fast 60 Prozent der nahezu 700 Millionen Touristen, die Australien im Jahr 2003 besuchten, kamen aus Europa. Die Faszination des roten Kontinentes ist ungebrochen, die Zahl der Besucher steigend. Für viele junge Menschen ist die Idee des Work and Travel eine Möglichkeit, den nicht ganz preiswerten Tripp nach „down under“ zu finanzieren, und auf diese Art möglichst viel des Landes kennen zu lernen. Work and Travel bedarf allerdings einiger Vorbereitungen.
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Seit den 80er Jahren gibt das so genannte „Working Holiday Maker Scheme“, ein deutsch-australisches Abkommen, das deutschen Staatsbürgern im Alter zwischen 18 und 30 Jahren eine Einreise nach Australien ermöglicht. Das Besondere daran? Mit dem entsprechenden Working Holiday Visum kann man während seines Aufenthalts, der maximal zwölf Monate andauern darf, auch arbeiten.
Während eines Work and Travel Trips durch Australien lernt man aber nicht nur die australische Kultur von einer ganz anderen Seite kennen. Down Under gewinnt zunehmend an Popularität; in den letzten Jahren steig die Zahl der Arbeitsurlauber stetig an. Und nicht nur aus Deutschland kommen Interessierte – auch Briten, Franzosen, Schweden, Japaner und viele andere zieht es auf den roten Kontinent. Dementsprechend kommt es in Australien zu einem regen Austausch der unterschiedlichsten Kulturen.
Meistens reisen Arbeitsurlauber als Backpacker von Ort zu Ort, um neben dem Job möglichst viel vom Land zu sehen. Die Arbeiten, die dabei verrichtet werden, sind sehr unterschiedlich und reichen vom Erntehelfer und der Kinderbetreuung bis hin zur Farmarbeit.
Über das Internet, andere Rucksacktouristen oder durch verschiedene Zeitungen wird man auf die Jobs aufmerksam. Die Bewerbung läuft in der Regel recht formlos ab.
Ob zukünftige Backpacker bei ihrer Reise auf die Unterstützung einer Organisation zurückgreifen oder den Trip auf eigene Faust organisieren, hängt von den Wünschen, Bedürfnissen und Erwartungen jedes Einzelnen ab. Zweifelsohne hat es Vorteile einige Aufgaben in professionelle Hände zu übergeben, vom ersparten Zeit- und Arbeitsaufwand ganz zu schweigen. Gegen eine Organisation und für die eigenständige Planung sprechen die zum Teil hohen Kosten der Work and Travel Anbieter sowie die unflexiblen Angebotspaletten. Für den eigenen Erfahrungsschatz und das Selbstbewusstsein kann eine individuell geplante Reise jedenfalls nur von Vorteil sein.
Weitere Informationen: Work and Travel Australien


