Jobs suchen und finden: Stellenmarkt · Stellenangebote Ingenieure · Stellenangebote IT · Arbeiten in England
Benutzerspezifische Werkzeuge
  • Anmelden
Navigation
 

Sechs Monate Down Under

Susanne zog es dahin wo sich viele schon immer hin träumen, ins sonnige Australien. Wie jährlich hunderte Schüler entschied sie sich nach der 10. Klasse für ein Austauschjahr Down Under. Was sie erlebte und warum es gerade Australien sein sollte, berichtet sie hier...

Sechs Monate Down Under
Sechs Monate Down Under

Inspiriert von meinem Bruder, der schon vor mir ein Schüleraustauschjahr mit der Organisation YFU in den USA verbrachte, hatte ich mich schon mir 12 entschieden: Das will ich auch erleben!! Da ich die USA in den nächsten Jahren dann aber schon bereist hatte, wollte ich etwas vollkommen Neues kennen lernen. Es sollte ein englischsprachiges, nicht-europäisches aber auch sicheres Land sein, so entschied ich mich für Australien. Ich habe mich bei verschiedenen Organisationen über Kosten und Angebot informiert und mich dann bei EF für das Schüleraustauschprogramm nach Australien beworben. Ich konnte auch meinen Wunsch angeben, in welcher Region ich gerne leben möchte und hatte auch Glück, ich wurde an eine Gastfamilie nach Queensland, an die australische Ostküste vermittelt. Im Januar 2006 ging es dann auf die große Reise. Nach 48 Stunden Reisezeit und 35 Stunden Flugzeit kam ich endlich, völlig erschöpft, mit anderen EF-Schülern, die ich schon am Flughafen kennengelernt hatte in Sydney an. Da wir aus dem tiefsten Winter in Deutschland, durch die Türen der Eingangshalle in einen Sommer wie wir ihn noch nie erlebt hatten marschierten, wurden wir von der uns entgegenkommenden Hitze schier erschlagen! Mit dem Bus ging es dann weiter zum Language & Culture Camp in den Bergen von Sydney. 2 Wochen habe ich dort verbracht und neben Sprachunterricht viel über die Kultur, die Tiere und die Ureinwohner Australiens gelernt. Nach dieser Eingewöhnungsphase bin ich nach Brisbane zu meiner neuen Familie geflogen. Obwohl ich schon 2 Briefe bekommen hatte, ungefähr wusste was auf mich zukommen sollte und wie meine Gasteltern- und Schwestern aussahen, war ich sehr aufgeregt. Ich wurde herzlich empfangen und hatte dann auch noch ein paar Tage Zeit mich einzugewöhnen, bevor es mit der Schule losging. Da mein Gastvater auch Lehrer an der Schule, auf die ich gehen sollte, war und meine beiden Gastschwestern diese auch besuchten, stellte die neue Umgebung für mich kein Problem dar. Da ich in Deutschland die 10. Klasse beendet hatte wurde ich auf der Lockyer District Highschool in die Oberstufe eingeteilt und wählte mir als Leistungskurse Sport und Biologie. Die Schule hat sehr viel Spaß gemacht und ich habe dort auch gute Freunde finden können. Mit einer Schulfreundin und ihrer Familie bin ich dann im Februar auch für ein langes Wochenende zu Sunshinecoast gefahren, was wunderschön war. Im März wurde von EF eine Outback-Tour zum Uluru (aboriginie, für Ayers Rock) organisiert, an der ich teilnahm. Die Tour dauerte eine Woche, in der ich kennen lernen konnte, wie es ist eiskalte Wüstennächte im Zelt zu verbringen, Damper (Im Sand gebackenes australisches Brot) am Lagerfeuer zu essen und Taranteln, Skorpionen und Schlangen auf dem Weg zur Toilette zu begegnen. Aber am schönsten waren der Sternenhimmel, der ohne den Lichtsmog der Städte in vollem Glanz strahlen konnte und die wundervoll roten Sonnenaufgänge. Danach ging es dann wieder zur Schule. Aber an den Wochenenden habe ich viele Ausflüge, wie Wasserskifahren, Waldwanderungen, Fahradtouren und einem Besuch im Australia Zoo von Steve Erwin unternommen. Auch nach Sidney ging es für mich ein zweites mal, diesmal zu der Schwester meines Gastvaters, die mir den traumhaften Bondi Beach gezeigt und mich darüber aufgeklärt hat was Rips (gefährliche Meeresströmungen) Stonefish (sehr giftige Fische, die bei Gefahr ihre Stacheln aufstellen) und Box-Jellyfish (eine Quallenart; das giftigste Tier der Welt) sind. Zum Abschluss meiner Reise habe ich dann noch mit meinem Freund, der zu der Zeit an der Ostküste Australiens Backpacken und Mangos pflücken war, das Große Barriere Riff bereist. 2 ½ Wochen sind wir mit einem kleinen Mietauto die Küste bis nach Cairns entlanggefahren, haben Dschungeltouren und Strandausflüge gemacht, in Backpacker-Unterkünften übernachtet und natürlich auch Schnorcheltouren zum Riff unternommen, bei denen wir die bunten Südseefische, kleine Riffhaie und sogar eine Riesenschildkröte beobachten konnten. Die Zeit verging wie im Flug und schon stand auch mein Flug zurück nach Deutschland an. Neben dem Gewinn neuer Freunde, einer zweiten Familie und unheimlich vielen wunderschönen Erinnerungen, konnte ich nun auch meine neu erlernten Sprachkenntnisse mit nach Hause nehmen. Mein Fazit: Down Under, immer wieder!!! Von Susanne Schlegel

Artikelaktionen

Sprachreisen 2012

NEU: Den Sprachreisenkatalog 2012 kostenlos bestellen: Sprachreise-Katalog 2012 bestellen
Sprachreise-Katalog kostenlos anfordern.
T5 Jobmessen