Spanisch lernen in Argentinien
Spanisch wird von über 450 Millionen Menschen gesprochen und es ist die Sprache, die nach Englisch am häufigsten erlernt wird. In 13 Lateinamerikanische Ländern wird Spanisch gesprochen. Und sogar im Internet ist Spanisch die dritthäufigste benutzte Sprache. Wer sich für diese Sprache interessiert, sollte sie unbedingt dort erlernen, wo sie auch gesprochen wird. Das Erlernte kann sofort angewendet werden und die Fortschritte bei einem Intensivkurs im Land sind so viel größer. Aber die Wahl fällt schwer. Wo in Lateinamerika lernt man am besten? Argentinien ist eine Möglichkeit.
Über dieses Land, an der südlichen Spitze Südamerikas, sagt man, es sei das europäischste Lateinamerikas. Das liegt wohl daran, dass nach dem Zweiten Weltkrieg viele Europäer, vor allem Italiener und Spanier, dorthin ausgewandert sind.
Wer gerne an der frischen Luft ist und die Natur liebt, ist zum Spanisch lernen in Argentinien genau richtig. Das Land ist nach Brasilien das zweitgrößte in Südamerika. Daher bietet es viele verschiedene Klimazonen. Im Westen sind die Anden, im Norden befindet sich die Wüste, die bekannte Pampas erstreckt sich westlich und südlich der Hauptstadt Buenos Aires und nicht zu vergessen die Wasserfälle von Iguazú.
Wer sich für einen Sprachkurs in Argentinien entscheidet, muss aber auch wissen, dass es einige Besonderheiten in der Sprache gibt. Das „j“, das in den meisten Ländern als „ch“ ausgesprochen wird, spricht man in Argentinien als „sch“. Ein anderes Merkmal ist, dass das spanische „tu“ (du) nicht benutzt wird. Dafür wird „vos“ genutzt. Es gibt auch Wörter, die sich ganz unterscheiden wie z. B. Butter. In Spanien nennt man sie „mantequilla“. In Argentinien hingegen sagt man „manteca“. So gibt es einige kleine Feinheiten, auf die man achten muss, wenn man in Argentinien Spanisch lernt. Aber diese kleinen Unterschiede zum europäischen Spanisch machen das Spanisch lernen in Argentinien gleich noch viel interessanter!


