Mit dem Europäischen Freiwilligendienst ins Ausland
Der Europäische Freiwilligendienst entsendet junge Menschen ins europäische Ausland. Dort arbeitet man an Projekten, finanziert von der EU. Wer möchte nicht nach der Schule erst einmal die Welt sehen, neue Menschen und neue Kulturen kennenlernen bevor der Weg ins Arbeitsleben oder Studium ansteht?
Der Europäische Freiwilligendienst wurde von der Europäischen Union ins Leben gerufen um jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, kostenlos ins europäische Ausland zu reisen, dort einen begrenzten Zeitraum in einem Land zu arbeiten und die Menschen kennenzulernen.
Der Dienst ist offen für junge Menschen im Alter von 18 bis 25 Jahren, in Ausnahmefällen werden auch Personen ab 16 Jahren sowie zwischen 26 und 30 Jahren zugelassen. Die Freiwilligen übernehmen eine bestimmte Aufgabe in einer gemeinnützigen Organisation oder Einrichtung und nehmen aktiv am Alltags- und Arbeitsleben teil.
Ein Sprachkurs des entsprechenden Landes ist inklusive, weitere Voraussetzungen als das Interesse und den Willen in einem anderen Land leben und arbeiten zu wollen gibt es nicht.
Etwas muss man jedoch selber tun, um ein EFD-Projekt durchführen zu können. Der Freiwillige muss selber eine Entsendeorganisation finden, über die er ins Ausland gehen kann. Infrage kommen hier Kirchengemeinden, Jugendorganisationen, Öko-Initiativen, Sportvereine und viele mehr. Mit dieser Entsendeorganisation wendet man sich an JUGEND für Europa und bespricht die weitere Vorgehensweise.
Oft kommt die Frage auf, ob man sich den Dienst als Zivildienst oder Freiwilliges Soziales Jahr anrechnen lassen kann. Hier antwortet die Organsiation mit einem klaren "Nein". Da der Dienst über die Europäische Union finanziert wird, hat er nichts mit den nationalen Zivildiensten zu tun. Als Wartesemester kann man sich den Dienst allerdings schon anrechnen lassen.
Wer also nach der Schule ins europäische Ausland möchte, der ist beim EFD bestens aufgehoben und betreut.


