SchulzeitverkürzunSchulzeitverkürzung lähmt Begeisterung für Auslandsjahr
Deutlich weniger Gymnasiasten aus NRW nutzen die Chance auf Schüleraustausch Die Verwirrung rund um die Schulzeitverkürzung wirkt sich auch auf Auslandsaufenthalte aus: Viele Jugendliche in Nordrhein-Westfalen glauben, nun auf die interkulturelle Erfahrung eines Schuljahres im Ausland verzichten zu müssen. Im restlichen Bundesgebiet ist das Interesse dagegen weiterhin groß.
Ein Austauschjahr bedeutet, ganz in eine andere Kultur einzutauchen, den eigenen Horizont zu erweitern und wertvolle interkulturelle Kompetenzen und Sprachkenntnisse zu gewinnen. Die gemeinnützige Austauschorganisation Deutsches Youth For Understanding Komitee e.V. (YFU) macht darauf aufmerksam, dass die Anerkennung des im Ausland verbrachten 10. Schuljahres möglich ist. Voraussetzung hierfür ist, dass die Leistungen der Schüler einen unproblematischen Übergang in die 11. Klasse erwarten lassen.
Wenn die Anerkennung des Austauschjahres nicht möglich oder gewünscht ist, kann man den Auslandsaufenthalt zwischen der 10. und der 11. Klasse als zusätzliches Schuljahr einschieben. So nutzt man das durch G8 gewonnene Jahr sinnvoll. Mehr Informationen finden sich auf www.yfu.de/g8. Für das Schuljahr 2011/2012 ist eine Bewerbung zurzeit noch möglich, rund 40 Zielländer stehen zur Wahl.
(Quelle: Youth for Understanding, 26.10.2010)


