Engagiert in Buffalo und Hamburg
Haupt- und Realschüler entdecken mit der US-Botschaft den „Community Service“ – Einladung zur Nachbereitungstagung mit Vertretern der US-Botschaft Hamburg, 26.10.2010. Ferien mal ganz anders: 14 Hamburger Haupt- und Realschüler sind während ihrer Herbstferien auf Einladung der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika nach Buffalo, USA gereist, um sich dort zwei Wochen lang in „Community Service“ Projekten zu engagieren. Ihr Engagement wollen sie nun in Hamburg fortsetzen. Zur Nachbereitung ihrer USA-Reise sowie zum Planen ihrer eigenen Projekte treffen sie sich am 6. und 7. November in der City Nord. Besucht werden sie dort von Vertretern der US-Botschaft.
Förderung für im Bildungssystem benachteiligte Jugendliche Die US-Botschaft hatte das „Community Service“ Programm dieses Jahr erstmals in einem Pilotprojekt in Hamburg ausgeschrieben. US-Botschafter Philip D. Murphy setzt sich mit dem Projekt dafür ein, im Bildungssystem benachteiligten Jugendlichen neue Perspektiven zu eröffnen und ihnen die Idee des bürgerschaftlichen Engagements näher zu bringen. Die Ausschreibung richtete sich insbesondere an Jugendliche mit Migrationshintergrund, und so stammen zehn der 14 Teilnehmer aus ursprünglich nicht deutschen Familien. Für die Organisation und Durchführung des Programms ist die gemeinnützige Austauschorganisation Deutsches Youth For Understanding Komitee e.V. (YFU) zuständig.
Vielfältiges Engagement in den USA
Während ihres Aufenthaltes in den USA lebten die Schüler in amerikanischen Gastfamilien und engagierten sich in Projekten unterschiedlichster Art: Sie halfen zum Beispiel in einer Obdachlosen-Organisation, kümmerten sich um die Pflege eines Friedhofes, strichen das Haus eines behinderten Kriegsveterans neu und packten Halloween-Geschenke für krebskranke Kinder ein. Darüber hinaus unterstützten sie die Organisatoren eines großen Nachbarschaftsfestes. Botschafter Murphy ist überzeugt: „Das Programm ist eine hervorragende Möglichkeit, die amerikanische Kultur und die Idee des Community Service kennen zu lernen. Ich freue mich sehr, dass wir jungen Haupt- und Realschülern diese Möglichkeit bieten können.“ Die USBotschaft hatte für die Teilnehmer sämtliche Kosten für das „Community Service“ Programm übernommen. Während ihrer Reise wurden sie von YFU-Mitarbeitern begleitet und betreut. „Community Service“ auch zu Hause
Der Gedanke, für die Gemeinschaft (community) einen Dienst (service) zu leisten, hat in den USA eine viel größere Bedeutung als in Deutschland: Für viele Amerikaner ist es selbstverständlich, sich in ganz unterschiedlichen Projekten zu engagieren, z.B. im Bereich Umweltschutz, Jugendarbeit, Sport und Soziales. Die Teilnehmer des „Community Service“ Programms sollen diesen Gedanken auch in ihre eigene Umgebung zu Hause tragen. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland werden sie nun ein eigenes kleines Projekt ihrer Wahl planen und umsetzen.
(Quelle: Youth for Understanding (YFU), 26.10.2010)


