ERASMUS
Das Erasmus-Programm der Europäischen Union wurde etwa 1987 mit dem Ziel gegründet , die Zusammenarbeit von Hochschulen innerhalb der EU und anderen europäischen Ländern (Norwegen, Island, Liechtenstein, Türkei, teilweise Schweiz) sowie die Mobilität von Studenten und Dozenten zu fördern.
Erasmus steht für European Region Action Scheme for the Mobility of University Students. Es ist Teil des EU-Programms für Lebenslanges Lernen (bis 2006 als Sokrates-Programm bezeichnet), das neben der Hochschulbildung auch die Schulbildung, Berufsbildung und Erwachsenenbildung fördert.
Zentrale Bestandteile des Erasmus-Autauschs sind die Anerkennung von Studienleistungen im Ausland anhand des European Credit Transfer Systems (ECTS) sowie die finanzielle Unterstützung von Austauschstudenten. Es können Studienaufenthalte, Auslandspraktika im Rahmen des Studiums, Lehraufenthalte sowie Fortbildung von allgemeinem Hochschulpersonal gefördert werden.
ERASMUS: Aktuelle Nachrichten
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Studieren im Ausland mit dem Erasmus-Programm
Das Erasmus-Programm ist eine Initiative der Europäischen Union, die das lebenslange Lernen und die Zusammenarbeit von europäischen Hochschulen fördert. Bis 2006 war Erasmus als Sokrates-Programm bekannt. Neben Studienaufenthalten werden auch studentische Praktika sowie Aufenthalte und Fortbildungen von Lehrkräften gefördert.
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Wer ist der zweimillionste ERASMUS-Studierende?
Seit seinem Start im Jahr 1987 hat das Programm ERASMUS zwei Millionen Studierenden die Chance geboten, einen Teil ihres Studiums oder ein Praktikum in einem anderen europäischen Land zu absolvieren. 31 Studierende (pro Land, das an Erasmus teilnimmt, eine bzw. einer) wurden ausgewählt, um symbolisch für den zweimillionsten Studierenden zu stehen. Bei einer Konferenz am 5. und 6. Oktober in Lund (Schweden) werden sie geehrt. Dort wird auch über die Zukunft des Programms ERASMUS und vor allem über die Frage diskutiert, wie allen jungen Menschen die Chance eröffnet werden kann, zu Bildungszwecken ins Ausland zu gehen.
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Mehr als 2 Millionen Erasmus-Studierende
Nach den neuesten, heute veröffentlichten Zahlen befand sich das Erasmus-Programm der EU für Mobilität und Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen auch im akademischen Jahr 2007/2008 auf Erfolgskurs und ermöglichte mehr als 162 000 europäischen Studierenden und 27 000 Hochschullehrern einen Studien- bzw. Lehraufenthalt im Ausland. Im Rahmen von Erasmus absolvierten erstmals auch 20 000 Studierende Betriebspraktika in ausländischen Unternehmen und Organisationen und rund 5000 Hochschulmitarbeiter wurden bei Fortbildungsmaßnahmen in anderen Ländern unterstützt. Die Zahl der Erasmus-Austauschaufenthalte (Studium und Praktikum im Ausland) stieg gegenüber dem Studienjahr 2006/2007 um 5,2 %, während die Studienmobilität an sich um 2,1 % zunahm. Angesichts der jüngsten Zahlen ist davon auszugehen, dass Mitte 2009 die Marke von zwei Millionen Erasmus-Studierenden überschritten wurde.
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Was wäre die europäische Hochschulbildung ohne das Erasmus-Programm?
Laut einer neuen Studie ist das Erasmus-Programm für Mobilität und Zusammenarbeit in der Hochschulbildung ein stark prägendes Element in der europäischen Hochschullandschaft. Das Programm, dessen Popularität besonders den Maßnahmen zur Förderung der Mobilität von Studierenden zu verdanken ist, trägt zur Verbesserung, Öffnung und Modernisierung sowohl der Hochschulen als auch der Bildungspolitik bei. An den meisten Hochschulen hat die Teilnahme an Erasmus eine Erneuerung in zentralen Tätigkeitsbereichen bewirkt, etwa bei den Lehr- und Lernmethoden, bei der Anerkennung von Studienzeiten, bei Dienstleistungen für Studierende, in der Forschungstätigkeit, bei der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und im Hochschulmanagement.
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ISAC schickt Studenten und Universitätsmitarbeiter nach Brasilien
Bewirb dich für das ERASMUS MUNDUS Projekt vom 15.11.2008 bis zum 15.12 2008
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Programm Erasmus wird 2008 zum zweiten Mal ausgezeichnet
Das von der EU aufgelegte Programm Erasmus zur Förderung des Austauschs von Studierenden und Hochschulpersonal wurde von der Universität Valladolid, Spanien, mit der Medaille des Chemieingenieurwesens ausgezeichnet. Der am 27. Juni 2008 überreichte Preis ist ein Zeichen der Anerkennung des Beitrags des Programms zu der akademischen und professionellen Leistung der Fakultät für Chemieingenieurwesen, an der knapp 80 % der Studierenden an einem Erasmus-Austausch teilnehmen. Dies ist bereits der zweite Preis, der dem Programm Erasmus in diesem Jahr in Spanien verliehen wurde.
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Europäische Preise für lebenslanges Lernen als Anerkennung für hervorragende Mobilitätsprojekte
Mit dem Europäischen Preis 2008 für lebenslanges Lernen ausgezeichnet wurden heute fünfzehn von der Europäischen Union geförderte Projekte im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung. In diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf „Qualität in Sachen Mobilität“. Überreicht wurden die Preise von Ján Figel', EU-Kommissar für allgemeine und berufliche Bildung, Kultur und Jugend, und vom slowenischen Minister für Bildung und Sport, Dr. Milan Zver, im Rahmen einer Konferenz in Ljubljana, Slowenien.
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Erasmus-Programm erhält Preis für Spitzenleistungen bei der Eingliederung junger Menschen in die Berufswelt
Das von der EU aufgelegte Erasmus-Programm zum Austausch von Studierenden und Hochschulpersonal wurde von der in Bilbao (Spanien) ansässigen Stiftung NoviaSalcedo mit dem Preis für Spitzenleistungen bei der Eingliederung junger Menschen in die Berufswelt ausgezeichnet. Das Erasmus-Programm wurde aufgrund seiner beispielhaften Bemühungen um die Förderung der beruflichen Eingliederung junger Menschen zum Gewinner der Kategorie „öffentliche Einrichtungen“ gekürt.
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Nach wie vor wachsendes Interesse am Erasmus-Programm für Studierende und Hochschulen
Erasmus, das 1987 ins Leben gerufene Vorzeigeprogramm der Europäischen Union zur Förderung der europaweiten Mobilität und Zusammenarbeit im Hochschulbereich, legt weiterhin zu. Das EU-Programm für lebenslanges Lernen (2007-2013) stellt jährlich rund 450 Millionen EUR für Erasmus bereit. Im Studienjahr 2006/2007 nahmen im Vergleich zum Vorjahr 3 % mehr Studierende und 10 % mehr Hochschullehrkräfte an einem Austausch teil. Damit waren allein in diesem Jahr insgesamt fast 160 000 Studierende und 26 000 Lehrkräfte zu verzeichnen. Am stärksten stieg die Anzahl von Teilnehmern in den mittel- und osteuropäischen Staaten und in der Türkei.
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Start des Programms für lebenslanges Lernen: Auftaktveranstaltung in Berlin
Am 6. und 7. Mai wird auf einer vom deutschen EU-Ratsvorsitz veranstalteten zweitägigen Konferenz in Berlin der europäische Startschuss für das neue Programm für lebenslanges Lernen gegeben. Ausgerichtet wird die Konferenz vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit Unterstützung der Europäischen Kommission. Das auf die allgemeine und berufliche Bildung ausgerichtete Programm, dessen Laufzeit von 2007 bis 2013 reicht, ist das Aushängeschild unter den Finanzierungsprogrammen der EU. Es ist das erste europäische Programm, das das gesamte Spektrum des Lernens vom Kleinkind- bis zum Rentenalter abdeckt.
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Grund zum Feiern für Erasmus: seit 20 Jahren steigende Teilnehmerzahlen
Erasmus, das Austauschprogramm für Hochschulen, verzeichnete auch im akademischen Jahr 2005/2006 wieder eine Rekordbeteiligung und bleibt damit das Flaggschiff der Europäischen Kommission auf dem Gebiet der Bildung. Die Gesamtzahl der an Erasmus teilnehmenden Studierenden stieg gegenüber dem Vorjahr um 7 %, die Zahl der Hochschuldozenten, die an Austauschmaßnahmen teilnahmen, um 12 %. In Mittel- und Osteuropa zeigt sich die Wirkung von Erasmus besonders deutlich: In den Mitgliedstaaten, die der EU vor drei Jahren beigetreten sind, stieg die Zahl der Erasmus-Studierenden im Durchschnitt um etwa 20 %, und auch bei den Dozenten blieb die Zuwachsrate mit 20 % weiter hoch.
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Erasmus@20: Die Kommission eröffnet die Feiern zum Jahrestag ihres Vorzeigebildungsprogramms
José Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission, und Ján Figel’, EU-Kommissar für allgemeine und berufliche Bildung, lobten das Erasmus-Programm als Motor der Modernisierung des Hochschulwesens in Europa. Bei den heute in Brüssel beginnenden Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag des Programms sprachen sie sich für eine Ausweitung dieser Rolle aus. Das Erasmus-Programm fördert die Mobilität von Studierenden und Hochschullehrern und unterstützt länderübergreifende Kooperationsprojekte von Universitäten in Europa. An dem Programm beteiligen sich neun von zehn Hochschuleinrichtungen in der Union.
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„Lebenslanges Lernen“: ein neues Programm für die allgemeine und berufliche Bildung zum Aufbau der Wissensgesellschaft
Die Kommission begrüßt den Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens für das neue „Aktionsprogramm im Bereich des lebenslangen Lernens“: Am 25. Oktober billigte das Europäische Parlament die ehrgeizigen Vorschläge der Kommission für dieses neue Instrument zur Förderung der allgemeinen und beruflichen Bildung. Erstmals wird ein einziges Programm Lernangebote für alle Altersgruppen – von der Kindheit bis zum Seniorenalter – abdecken. Das Programm für lebenslanges Lernen, das die derzeitigen Programme Sokrates, Leonardo da Vinci und eLearning ablöst, wird von 2007 bis 2013 laufen. Sein Gesamtbudget beträgt 7 Mrd. EUR. Mit diesen Mitteln werden Projekte und Maßnahmen finanziert, die den Austausch, die Zusammenarbeit und die Mobilität zwischen den Systemen der allgemeinen und beruflichen Bildung fördern, damit sich diese zu einer weltweiten Qualitätsreferenz entwickeln.
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Erasmus: Hochschulaustausch in den neuen Mitgliedstaaten immer beliebter
Das Vorzeigeprojekt der Europäischen Kommission im Bildungsbereich, das Hochschulaustauschprogramm ERASMUS, legte auch im Studienjahr 2004/2005 weiter zu. Insgesamt nahmen 6 % mehr Studierende und fast 13 % mehr Hochschullehrer als im Vorjahr an einem Austausch im Rahmen von ERASMUS teil. Am deutlichsten machte sich diese Entwicklung in den mittel- und osteuropäischen Ländern bemerkbar. Die Austauschzahlen stiegen dort bei den Studierenden um beeindruckende 36 % und bei den Lehrkräften sogar um durchschnittlich knapp 77 %.


