Tourismus
Ein Auslandssemester bringt nicht nur unheimlich viel Spaß, sondern man hat zugleich die Möglichkeit, seine Sprachkenntnisse auszubauen und interkulturelle Kompetenz zu erwerben. Diese Fähigkeiten werden von Arbeitgebern hoch geschätzt, nicht zuletzt aufgrund der immer weiter fortschreitenden Globalisierung.

Wer als Gast in ein fremdes Land kommt, sollte sich den dortigen Verhaltensweisen anpassen und die jeweilige Kultur achten. Ansonsten wird man schnell als Tourist „verschrien“. Erst in den letzten Jahren hat die Bedeutung des Wortes „Tourist“, was „Reisender“ bedeutet, einen negativen Beigeschmack bekommen.
Die Folgen des Tourismus für die einheimische Bevölkerung und für die Natur wurden heftig kritisiert. So wurden Hotelanlagen, Straßen und sogar Flughäfen extra für Touristen gebaut, ohne dabei Rücksicht auf Natur, Kultur und traditionelle Strukturen zu nehmen. Hinzu kommt das mittlerweile negativ geprägte Bild des typischen Touristen, der Sandalen, Sonnenbrille und Kamera trägt und an der Rezeption des Hotels möglichst in seiner Landessprache bedient werden möchte.
Natürlich spricht nichts dagegen, in dem Land umher zu reisen, um es richtig kennen zu lernen. Wer sich dabei den kulturellen Verhaltensweisen des Landes anpasst und echtes Interesse an den Menschen zeigt, wird viele Erfahrungen mitnehmen können und im Bereich interkulturelle Kompetenz dazu lernen.


