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Heimweh

Für viele Studenten gehört ein Auslandsaufenthalt während des Studiums einfach dazu. Denn ein Auslandssemester oder -praktikum verspricht viele neue interkulturelle Erfahrungen, sprachliche Kompetenz und vor allem eine Menge Spaß. Egal wie sehr man sich auch im Vorfeld darauf freut - wenn man die ersten Tage dort ist, werden die meisten früher oder später von einem seltsamen, beklemmenden Gefühl eingeholt: Heimweh.

Heimweh im Ausland

Aber an dieser Stelle sei schon mal angemerkt: So plötzlich, wie es gekommen ist, genauso schnell wird es auch wieder fort sein. Ist das Heimweh dann erstmal verflogen, kann man sich auf die schönen Dinge des Lebens konzentrieren und den Auslandsaufenthalt in vollen Zügen genießen. Dennoch muss sich fast jeder durch diese Zeit schlagen, in der man sich irgendwie fehl am Platze fühlt und man alles, was mit zu Hause zu tun hat, ganz schrecklich vermisst. Es gibt jedoch ein paar Dinge, die einem helfen, das Heimweh schneller zu bekämpfen.

Wer im Ausland in einem Studentenwohnheim untergebracht ist, hat es in der Regel einfacher, als diejenigen, die alleine wohnen. Denn oft gibt es Wohnheime, in denen Gaststudenten aus der ganzen Welt leben. Dort trifft man in der Regel schnell jemanden, den man auf Anhieb mag und mit dem man quatschen kann, wenn man sich mal einsam fühlt. Auch wenn es am Anfang vielleicht ein paar Sprachbarrieren gibt, mit Englischkenntnissen kommt man eigentlich immer recht weit. Und wenn das nicht hilft, kann man immernoch versuchen, sich mit Händen und Füßen zu verständigen. Viele Unis bieten am Anfang des Semesters eine Einführungs- und Kennlernwoche für ihre ausländischen Studenten an. Dies ist eine sehr gute Gelegenheit, andere Erasmus-Studenten zu treffen, mit denen man ja irgendwie „im gleichen Boot“ sitzt. Während dieser Woche finden dann Führungen durch die Uni, Kneipenrallys, Kennlern-Spiele etc. statt. Das Feiern kommt in der Regel jedenfalls nicht zu kurz. Denn wo kommt man schneller ins Gespräch als bei einem netten Plausch in einer Kneipe? Je mehr man unter Leuten ist, desto schneller überwindet man das Heimweh.

Während einer Heimweh-Phase sollte man sich also auf gar keinen Fall zu Hause verkriechen, denn so verschlimmert man das Ganze nur. Am besten ist es, so aktiv wie möglich zu sein und die neue Heimat gründlich zu erkunden. So lebt man sich schneller ein und plötzlich stellt man fest, dass man sich gar nicht mehr so fremd und fehl am Platze fühlt und dann kann das Abenteuer richtig losgehen.

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