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Abschluss des Studiums im Ausland

Viele Studenten möchten die Chance nutzen, für eine bestimmte Zeit im Ausland zu studieren. Sie möchten ihre Sprachkenntnisse verbessern, andere Kulturen erkunden und einfach mal „raus von zu Hause“ und etwas aufregendes Neues erleben. Die häufigsten Zeitpunkte für ein Auslandssemester sind direkt nach der Zwischenprüfung oder während des Hauptstudiums. Es gibt aber auch die Möglichkeit, am Ende des Studiums ins Ausland zu gehen und dort dann beispielsweise seine Abschlussarbeit anzufertigen. Zudem gibt es in Deutschland viele Studiengänge, die mit einem sogenannten Doppeldiplom im Ausland abgeschlossen werden können.

Abschluss des Studiums im Ausland

Die Anfertigung der Abschlussarbeit im Ausland erfordert eine sehr detailgenaue Planung und eine gründliche Absprache mit dem betreuenden Professor. Da die Abschlussarbeit in der Regel in englisch (oder einer anderen Fremdsprache) geschrieben wird, sollte man im Vorfeld über sehr gute Sprachkenntnisse verfügen und den Aufenthalt nicht für die Verbesserung der Sprachkenntnisse nutzen. Das Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten erfordert einen großen Wortschatz. Der Erstprüfer wird der Professor von der Heimat-Unversität sein, als Zweitprüfer agiert in der Regel ein Professor des Gastlandes.

Für das Verfassen der Abschlussarbeit stellt der Deutsche Akademische Ausbildungsdienst (DAAD) sogenannte Kurzstipendien zur Verfügung. Das Stipendium ist nicht für den Besuch von Lehrveranstaltungen bestimmt und muss ausschließlich durch die Anfertigung der Abschlussarbeit begründet werden. Beantragen sollte man es ungefähr drei Monate im Voraus.

Wenn man einen Studiengang ausgewählt hat, der mit einem Doppeldiplom abschließt, bedeutet das, wie der Name sagt, dass man nach seinem Studium zwei Diplome in der Tasche hat. Das Programm funktioniert durch eine Kooperation mit einer Hoschschule im Ausland. Im Wechsel studiert man an der Heimat-Unversität und an der ausländischen Uni. Der Auslandsaufenthalt ist studienintegrierend und führt nicht wie so oft zu einer Studienzeitverlängerung. Andererseits bedeutet das für die „Gaststudenten“, dass sie dieselbe Leistung erbringen müssen wie einheimische Studierende. Sprachkenntnisse in der Sprache des Partnerlandes sind deshalb unerlässlich. Die Abschlussarbeit wird entweder im Ausland oder an der Heimat-Uni geschrieben. Mit dem Doppeldiplom hat man sehr gute Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt, da es besonders in der Wirtschaft hoch angesehen ist. Auch im Partnerland stehen die beruflichen Chancen sehr gut. Wer also eventuell mal in einem anderen Land leben möchte, der sollte sich über Studiengänge, die ein Doppeldiplom anbieten, informieren. Denn damit hat man sowohl einen Abschluss im Inland als auch im Ausland.

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