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Arbeiten in Osteuropa

Osteuropa gilt derzeit als ein großer Wachstumsmarkt. Somit ergeben sich auch für deutsche Arbeitssuchende zahlreiche Chancen in Osteuropa, sofern sie auch die entsprechenden Qualifikationen mitbringen.

Arbeiten in Osteuropa

In der Regel sollte man die Sprache des neuen Heimatlandes beherrschen. Um im mittleren oder höheren Management bei global auftretenden Firmen in einer der vielen osteuropäischen Großstädten arbeiten zu können, sollte zumindest sehr gute Englischkenntnisse haben. Aber auch die jeweilige Landessprache sollte man beherrschen. Sie ist aber nicht unbedingt ein „Muss“, weil sie im jeweiligen Land erlernt werden kann. Jedoch sieht dies für alle Arbeitnehmer anders aus, sofern sie in ländlichen Gegenden arbeiten oder mit sehr vielen Bewohnern des Landes zu tun haben.

Arbeitssuchende, die entweder Jura oder Betriebswirtschaft bzw. einen Abschluss im technischen Bereich haben, haben eine sehr gute Ausgangsposition. Selbst Akademiker mit einem nicht-wirtschaftlichen Abschluss (z. B. Sozial- und Geisteswissenschaftler oder Übersetzer) bekommen oftmals unmittelbar nach dem Universitätsabschluss eine Tätigkeit. Außerdem haben Bewerber mit Berufserfahrung mehr Chancen als Berufseinsteiger, weil es auch in Osteuropa sehr junge High Potentials gibt.

Die Automobilindustrie und deren Zulieferbetriebe sind im östlichen Europa starke Branchen. Insbesondere die metall- und holzverarbeitende Industrie ist in Polen sehr wichtig. Dagegen sind in einigen Ländern wie zum Beispiel Slowenien Bauhandwerker, Metallfacharbeiter, Techniker sowie manchmal auch Spezialisten unterschiedlicher Fachrichtungen und Ingenieure nachgefragt.

Allgemein kann man sagen, dass den osteuropäischen Arbeitgebern die Abschlüsse nicht unbedingt so wichtig sind. Vor allem die Persönlichkeit und die praktischen Erfahrungen eines Bewerbers sind sehr wichtig. Natürlich gibt es in spezifischen Branchen Ausnahmen. In diesen Branchen wird im östlichen Europa gefragt, welche Ausbildung man wo absolviert hat.

In etlichen Mitgliedsstaaten gibt es für die europäischen Bürger die komplette Freizügigkeit. Heutzutage ist keine Arbeitserlaubnis mehr notwendig. Andere Staaten wiederum schränken das Recht, dass man als EU-Bürger in der ganzen EU bzw. EWR arbeiten darf, für eine Übergangszeit ein.

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