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Werkstoffprüfer/-in: Tarifliche Ausbildungsvergütung 2010

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die Zahlen für die tariflichen Ausbildungsvergütungen vom Beruf Werkstoffprüfer/-in veröffentlicht. Was verdient ein/e Werkstoffprüfer/-in?

Werkstoffprüfer/-in: Tarifliche Ausbildungsvergütung 2010

Der Beruf Werkstoffprüfer/-in zählt zu dem Bereich Industrie und Handel. Die Ausbildung zum/zur Werkstoffprüfer/-in dauert 42 Monate. Als Werkstoffprüfer/-in betrug die durchschnittliche Ausbildungsvergütung im ersten Ausbildungsjahr 784 Euro. Im zweiten Lehrjahr verdiente ein/e 784 im Schnitt pro Monat 826 Euro. Das Gehalt im dritten Jahr der Ausbildung lag 2010 bei 886 Euro. Der Lohn im vierten und letzten Jahr der Ausbildung lag bei 941 Euro. Über die gesamte Ausbildungsdauer von 42 Monaten verdiente ein/e Werkstoffprüfer/-in im Durchschnitt 848 Euro. Diese Zahlen gelten für die alten Bundesländer.

Für die neuen Länder wurde kein Vergütungsdurchschnitt ermittelt, da keine tariflichen Vereinbarungen zu den Ausbildungsvergütungen vorlagen oder die Besetzungsstärke des Berufs zu gering war.

Als Werkstoffprüfer/-in im Bereich Industrie und Handel verdiente man 2010 im Durchschnitt bei einer Ausbildungsdauer von 42 Monaten (3,5 Jahre) also 848 Euro (West). Berechnungsgrundlage des BIBB waren die Tariflichen Ausbildungsvergütungen zum Stand 1. Oktober 2010. Die in rund 5 % der Tarifbereiche festgesetzten altersabhängigen erhöhten Ausbildungsvergütungen (in der Regel ab 18 Jahren) wurden jeweils eingerechnet. Zu beachten ist, das diese Zahlen nur für den/die Werkstoffprüfer/-in gilt, der/die seine/ihre Ausbildung in einem Betrieb macht, der an einen Tarifvertrag gebunden ist. Ein/e Werkstoffprüfer/-in ohne Tarifbindung kann eine andere Ausbildungsvergütung bekommen.

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