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Verfahrensmechaniker/-in in der Steine- und Erdenindustrie: Tarifliche Ausbildungsvergütung 2010

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die Zahlen für die tariflichen Ausbildungsvergütungen vom Beruf Verfahrensmechaniker/-in in der Steine- und Erdenindustrie veröffentlicht. Was verdient ein/e Verfahrensmechaniker/-in in der Steine- und Erdenindustrie?

Verfahrensmechaniker/-in in der Steine- und Erdenindustrie: Tarifliche Ausbildungsvergütung 2010

Der Beruf Verfahrensmechaniker/-in in der Steine- und Erdenindustrie zählt zu dem Bereich Industrie und Handel. Die Ausbildung zum/zur Verfahrensmechaniker/-in in der Steine- und Erdenindustrie dauert 36 Monate. Als Verfahrensmechaniker/-in in der Steine- und Erdenindustrie betrug die durchschnittliche Ausbildungsvergütung im ersten Ausbildungsjahr 640 Euro. Im zweiten Lehrjahr verdiente ein/e 640 im Schnitt pro Monat 749 Euro. Das Gehalt im dritten Jahr der Ausbildung lag 2010 bei 863 Euro. Über die gesamte Ausbildungsdauer von 36 Monaten verdiente ein/e Verfahrensmechaniker/-in in der Steine- und Erdenindustrie im Durchschnitt 751 Euro. Diese Zahlen gelten für die alten Bundesländer.

In den neuen Bundesländern verdiente ein/e Verfahrensmechaniker/-in in der Steine- und Erdenindustrie 2010 durchschnittlich im ersten und zweiten Ausbildungsjahr 417 bzw. 473 Euro. Das sind im ersten Ausbildungsjahr 223 Euro weniger als die vergleichbare Ausbildungsvergütung eines/einer Verfahrensmechaniker/-in in der Steine- und Erdenindustrie im Westen Deutschlands. Im zweiten Ausbildungsjahr verdient der Kollege im Osten 276 Euro weniger als ein/e Verfahrensmechaniker/-in in der Steine- und Erdenindustrie in den alten Ländern. Im dritten Jahr der Ausbildung liegt der Lohn bei 526 Euro. Auf die gesamte Ausbildungsdauer bezogen verdiente ein/e Verfahrensmechaniker/-in in der Steine- und Erdenindustrie 2010 im Durchschnitt 472 Euro in den neuen Ländern. Das sind 279 Euro pro Monat weniger als im Westen.

Als Verfahrensmechaniker/-in in der Steine- und Erdenindustrie im Bereich Industrie und Handel verdiente man 2010 im Durchschnitt bei einer Ausbildungsdauer von 36 Monaten (3 Jahre) also 751 Euro (West). Im Osten waren es 472 Euro. Berechnungsgrundlage des BIBB waren die Tariflichen Ausbildungsvergütungen zum Stand 1. Oktober 2010. Die in rund 5 % der Tarifbereiche festgesetzten altersabhängigen erhöhten Ausbildungsvergütungen (in der Regel ab 18 Jahren) wurden jeweils eingerechnet. Zu beachten ist, das diese Zahlen nur für den/die Verfahrensmechaniker/-in in der Steine- und Erdenindustrie gilt, der/die seine/ihre Ausbildung in einem Betrieb macht, der an einen Tarifvertrag gebunden ist. Ein/e Verfahrensmechaniker/-in in der Steine- und Erdenindustrie ohne Tarifbindung kann eine andere Ausbildungsvergütung bekommen.

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