Abnahme der Auszubildenden in Schleswig-Holstein 2010
Das Statistische Bundesamt hat den Ausbildungsmarkt in Schleswig-Holstein im Jahr 2010 untersucht. Dabei wurden Daten zu neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen sowie zu der Anzahl von Auszubildenden am 31.12.2010 erhoben. Die Resultate beider Bereiche wurden hinsichtlich der prozentualen Veränderung mit den Daten vom Vorjahr 2009 abgeglichen.
Schleswig-Holstein ist das nördlichste Bundesland Deutschlands und liegt sozusagen zwischen beiden Meeren Nord-und Ostsee. Kiel ist die Landeshauptstadt. Mit einer Fläche von 15.799,38 km² ist Schleswig-Holstein das zweitkleinste Flächenland nach dem Saarland. In diesem Bundesland leben 2.834.310 Einwohner (Stand: 30.11.2010) wovon 7,4% der Menschen als arbeitslos gemeldet sind(Stand: April 2011). Bezogen auf den Ausbildungsmarkt hat das Statistische Bundesamt 20700 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge erfasst. Im Vergleich mit den Ergebnissen von 2009 hat sich hier keine positive oder negative Veränderung gezeigt. Der Wert ist also stabil geblieben.
Die Wirtschaft in Schleswig Holstein definiert sich hauptsächlich durch die Landwirtschaft. Der Tourismus und die Windenergie sind auch Teil bedeutender wirtschaftlicher Faktoren. Weiterhin spielt der Handel, Verkehr und Schiffbau eine tragende Rolle. Die größten Arbeitgeber des Bundeslands sind: Bundeswehr, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Possehl Gruppe, Deutsche Post DHL, coop eG, Deutsche Telekom AG, Damp Holding AG, Bockholdt-Gruppe GmbH, Drägerwerk AG, Deutsche Bahn AG sowie Howaldtswerke-Deutsche Werft. Bezüglich der Auszubildendenzahlen am 31.12.2010 wurde ein Rückgang von 0,3% weniger Auszubildenden durch das Statistische Bundesamt bekannt gegeben. 55000 Auszubildende wurden am Stichtag erfasst

