Rückgang der neuen Ausbildungsverträge um 13,8% in Sachsen 2010
Das Statistische Bundesamt Deutschland hat den Ausbildungsmarkt in Sachsen im Jahr 2010 analysiert. Einerseits wurden Daten hinsichtlich neu abgeschlossener Ausbildungsverträge, andererseits die Anzahl an Auszubildenden am Stichtag des 31.12.2010, erhoben. Anschließend wurden prozentuale Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr 2009 angestellt.
Der Freistaat Sachsen liegt im Osten der BRD. Seine Landeshauptstadt ist Dresden. Sachsen verfügt über eine Fläche von 18.415,51 km² und hatte am 30.11.2010 4.151.000 Einwohner. Die aktuelle Arbeitslosenquote liegt bei 11,3%. Das Land Sachsen entstand nach 1945 als Teil der sowjetisch besetzten Zone und wurde 1949 ein Staat der DDR. Mit der Wiedervereinigung 1990 wurde das Land per Gesetz neu als ein Land der 16 BRD Gliedstaaten gegründet. Die Wirtschaft in Sachsen hat nach der Wiedervereinigung erhebliche Umstrukturierungen erfahren müssen. So wurden viele Braunkohletagebaue-und kraftwerke stillgelegt und durch neue ersetzt. Zurzeit steht Sachsen vor Thüringen auf dem höchsten Rang der ostdeutschen Wirtschaft, jedoch sind die Arbeitslosenzahlen enorm hoch. Dresden ist der wirtschaftlich stärkste Bereich. Dort sitzen viele Zulieferbetriebe für die Mikrotechnologie.
Im Hinblick auf den Ausbildungsmarkt wurden durch das Statistische Bundesamt 20500 neue Ausbildungsverträge in 2010 abgeschlossen. Das sind 13,8% weniger neue Ausbildungsverträge als noch im vorangegangenem Jahr 2009. Betreffend der Auszubildendenzahl wurden am 31.12.2010 insgesamt 62200 Auszubildende erfasst. Im Vergleich zu 2009 stellt dies einen Rückgang von 13,4% dar.

