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0,5 Prozent weniger neue Ausbildungsverträge in Rheinland-Pfalz 2010

Rheinland-Pfalz liegt im Südwesten Deutschlands und die Landeshauptstadt ist Mainz. Das Bundesland verfügt über eine Fläche von 19.853,36 km² und hat 4.005.000 Einwohner (Stand: 30.11.2010). Die aktuelle Arbeitslosenquote liegt bei 5,4% (April 2011) und ist nach Baden-Würtemberg und Bayern die niedrigste. Das Statistische Bundesamt hat für Rheinland-Pfalz die wirtschaftliche Lage auf dem Ausbildungsmarkt 2010 analysiert, wobei ein Rückgang von neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen deutlich wurde.

0,5 Prozent weniger neue Ausbildungsverträge in Rheinland-Pfalz 2010

Insgesamt wurden im Jahr 2010 28700 neue Ausbildungsverträge zwischen Arbeitgeber und Auszubildenden unterschrieben. In der Gegenüberstellung mit den Daten von 2009, ergibt sich daraus eine Abnahme von 0,5% neu abgeschlossener Ausbildungsverträge. Die Wirtschaft in Rheinland-Pfalz definiert sich besonders durch die Wein-und Sektproduktion. Diese Produkte werden zu 46% exportiert, wodurch Rheinland-Pfalz den höchsten Rang hinsichtlich der Exportquote der 16 deutschen Bundesländer annimmt. Darüber hinaus stellt der Tourismus eine bedeutsame Komponente für die Wirtschaft dar.

Industriell gesehen, ist die Firma BASF in Ludwigshafen der größte Arbeitgeber Rheinland-Pfalz. Im pharmazeutischen Wirtschaftszweig beschäftigt Boehringer Ingelheim einen Großteil der dort lebenden Menschen. Weiterhin spielen Autokonzerne wie das Daimler-Werk in Wörth sowie das Opel-Werk in Kaiserslautern eine wichtige Rolle. Das Statistische Bundesamt hat neben den Zahlen zu den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen, die Anzahl von Auszubildenden am 31.12.2010 errechnet. Am besagten Stichtag wurden 76300 Auszubildende erfasst. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich hier ein Rückgang von 3%.

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