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Einblicke in die Ausbildung zum Industriemechaniker

Viele junge Leute absolvieren zurzeit eine Ausbildung zum Industriemechaniker. Nicht nur die technischen Inhalte, sondern auch gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt und überdurchschnittliche Verdienstmöglichkeiten zählen zu den Faktoren, die diesen Ausbildungsberuf so interessant erscheinen lassen. Auch der 19- jährige Lukas absolviert seit über zwei Jahren eine Ausbildung zum Industriemechaniker mit der Fachrichtung Betriebstechnik. Er hat Stellenboersen.de erzählt, was diese Ausbildung ausmacht und warum sie ihm so gut gefällt.

Lukas macht eine Ausbildung zum Industriemechaniker
Lukas macht eine Ausbildung zum Industriemechaniker

Stellenboersen.de: Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?

Lukas: Ich war schon immer handwerklich begabt und habe mich für technische Abläufe und Geräte interessiert. In der Schule hat mir der Technikunterricht immer am meisten Spaß gemacht und auch zu Hause habe ich mich mit technischen Geräten beschäftigt.

Stellenboersen.de: Hast du schnell einen Ausbildungsplatz gefunden?

Lukas: Ich musste dutzende Bewerbungen schreiben und viele Bewerbungsgespräche führen, bis ich endlich eine Stelle bei der Bürener Maschinenfabrik gefunden hatte.

Stellenboersen.de: Wie lange dauert deine Ausbildung und welche Grundlagen hast du anfangs vermittelt bekommen?

Lukas: Die Industriemechaniker-Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre und kann bei entsprechenden Leistungen um ein halbes Jahr verkürzt werden. Am Anfang mussten wir an einem Grundlehrgang in der Metalltechnik teilnehmen, in dem uns die wichtigsten Kenntnisse der Metallverarbeitung vermittelt wurden. In dieser Zeit haben wir Dinge wie Feilen, Bohren, Reiben, Nieten und so weiter geübt.

Stellenboersen.de: Wie ging es dann weiter?

Lukas: Auf diesen Grundlehrgang folgte ein Grundkurs in maschineller Zerspannungstechnik. Hier wird einem der Umgang mit konventionellen Dreh- und Fräsmaschinen näher gebracht. Anschließend mussten wir eigenständig ein kleines Projekt fertigen – wir haben eine kleine Diesellokomotive gebaut, das hat mir großen Spaß gemacht.

Stellenboersen.de: Das waren ja viele Tätigkeiten, die du noch mit Handarbeit erledigen musstest. Wann bist du denn dann das erste Mal mit technischen Abläufen in Berührung gekommen?

Lukas: Nach dem Projekt durchliefen wir verschiedene Abteilungen im Betrieb, um einerseits deren Handlungsweisen kennen zu lernen, aber andererseits natürlich auch, um neue Dinge zu lernen. So wurden wir sowohl in den verschiedenen Abteilungen im Betrieb, als auch in der Berufsschule in die Arbeitsfelder Pneumatik, Hydraulik und Elektrotechnik eingewiesen. Durch diese Kenntnisse kann ich mittlerweile die Funktionsweise und den Ablauf verschiedener Maschinen besser verstehen und fühle mich dadurch bereits jetzt sehr gut auf kommende Aufgaben vorbereitet. Schließlich ist ein Industriemechaniker hauptsächlich mit der Anwendung, der Wartung und der Verbesserung von Maschinen beschäftigt.

Stellenboersen.de: Und was wurde dir während der Ausbildung noch vermittelt?

Lukas: In der Berufsschule wurden uns unter anderem unsere Rechte, aber auch unsere Pflichten als Auszubildende erklärt. Und im Betrieb bekamen wir eine Unterweisung in Arbeits- und Unfallschutzmaßnahmen, wie beispielsweise Helm- und Schutzbrillenpflicht.

Stellenboersen.de: Du stehst ein Jahr vor deiner Prüfung. Wie sieht dein Zwischenfazit aus?

Lukas: Ich bin froh, dass ich mich für diese Ausbildung entschieden hab und kann sie nur jedem Technikinteressierten empfehlen.

Stellenboersen.de: Vielen Dank für das Gespräch!

Von Kai Nübel

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