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Berufsschulen

Die Berufsschule ist einer der zwei großen Pfeiler der dualen Berufsausbildung. Diese sieht vor, dass Auszubildende an zwei Lernorten ausgebildet werden: In der Berufsschule und dem Ausbildungsbetrieb. Während der Betrieb für die praktischen Inhalte verantwortlich ist, werden in der Berufsschule fachtheoretisches Wissen für den späteren Beruf, sowie allgemeinbildenden Fächer vermittelt.

Die Eingangsvoraussetzung ist der Ausbildungsvertrag: Berufsschulen sind also nur Lehrlinge, die ihre Schulpflicht erfüllt haben, und einen Berufsausbildungsvertrag mit einem Unternehmen oder einer öffentlichen Einrichtung abgeschlossen haben. Da es so viele verschiedene Berufe gibt, sind die Klassen nach Berufensbereichen geordnet. Bei Ausbildungsberufen mit einer geringen Zahl an Auszubildenden, werden diese sogar in Landes- oder Bundesfachklassen unterrichtet. Dies hat zwar für die Auszubildenden den Nachteil, dass ein langer Anfahrtsweg die Regel ist, sie jedoch aber auch viele verschiedene Menschen aus dem ganzen (Bundes-) Land kennen lernen können.

Der Unterricht in der Berufsschule findet nicht täglich statt, sondern zwölf Stunden in der Woche, die an zwei Tagen besucht werden. Auch gibt es die so genannte Blockform, bei der die Schule einige Wochen im Jahr am Stück besucht wird. Die Berufsschule dauert so lange an, wie auch das Berufsausbildungsverhältnis besteht.

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