Besonderheiten des Berufsausbildung
Eine neue Umgebung, Umstellung auf den langen Arbeitstag, Zusammenarbeit mit neuen Mitarbeitern, Fachsprache, Vorgesetzte, Übernahme von neuer Verantwortung und Pflichten: Für Auszubildende eröffnet der Übergang von der Schule in die betriebliche Ausbildung einen neuen Weg.
Vor allem das Verhältnis zwischen den Auszubildenden untereinander und zu den Mitarbeitern prägen den neuen Arbeitsalltag. Acht Stunden täglich im Betrieb, an fünf Tagen in der Woche, da ist es wichtig, dass man gut mit den Menschen auskommt, mit denen man zusammenarbeitet.
Die Berufsausbildung dauert je nach Beruf, zwischen zweieinhalb und dreieinhalb Jahren. Zum Abschluss einer jeden Ausbildung gibt es die Abschlussprüfungen. Sie bestehen aus einem theoretischen und praktischen Prüfungsteil, bei dem festgestellt werden soll, ob die erforderlichen Fertigkeiten, sowie der Lernstoff aus dem Unterricht beherrscht werden. Die Abschlussprüfung kann zweimal wiederholt werden. Auszubildende, die Probleme mit dem Lernstoff haben, können schon während des ersten Lehrjahres beim Arbeitsamt Förderunterricht beantragen, der zusätzlich parallel zur Ausbildung und zum Berufsschulunterricht stattfindet.
Folgende Kennzeichen machen die Berufsausbildung aus:
- Vermittlung einer beruflichen Grundausbildung
- Durchführung in einem geordneten Ausbildungsgang
- Vermittlung der notwendigen fachlichen Fertigkeiten und Kenntnisse für eine berufliche Tätigkeit
- Erwerb der erforderlichen Berufserfahrung

