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Duale Berufsausbildung

Welcher Beruf passt zu mir?

Du hast Dich dazu entschieden, nach der Schule eine Berufsausbildung zu machen? Bist Dir aber noch nicht sicher, welchen Beruf Du erlernen möchtest? - Dann solltest Du zuerst einmal klären, welches Berufsbild am besten zu Dir und Deinen Interessen und Fähigkeiten passt – zurzeit gibt es in Deutschland über 350 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe, da fällt die Entscheidung gar nicht leicht – Bürokaufmann/-frau oder Fachinformatiker/-in, Maler/-in und Lackierer/-in oder doch Schornsteinfeger/-in?

Nähere Informationen zu neu eingeführten Ausbildungsberufen.

Was ist eine „duale“ Ausbildung?

Die meisten Berufsausbildungen erfolgen im „dualen“ System. Das heißt, die Ausbildung findet sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule statt – eine Ausnahme bilden rein schulische Ausbildungen an höheren Berufsfachschulen. Die praktischen Qualifikationen und Kenntnisse werden im Betrieb vermittelt. Wobei die betriebliche Ausbildung in den Bereichen Industrie und Handel (IH), im Handwerk (Hw) oder in der Landwirtschaft (Lw) sowie im öffentlichen Dienst (öD), bei Ärzten, Apothekern, Rechtanwälten oder Steuerberatern erfolgen kann. In der Berufsschule erhalten die Auszubildenden vor allem das theoretische Basiswissen. Der Unterricht findet an ein bis zwei Tagen in der Woche statt, kann aber auch im Block erfolgen. Zudem werden mehrwöchige, überbetriebliche Lehrgänge angeboten.

Ausbildungsverordnung und Rahmenlehrplan

Die rechtliche Grundlage einer jeden Ausbildung bildet die „Ausbildungsverordnung“, welche deutschlandweit eine geordnete und einheitliche betriebliche Berufsausbildung gewährleistet. Die Verordnung regelt zum Beispiel auch die Ausbildungsdauer. Diese liegt in der Regel bei drei bis dreieinhalb Jahren, kann aber unter bestimmten Voraussetzungen (höherer Schulabschluss oder entsprechende Leistungen in der Ausbildung) um bis zu ein Jahr verkürzt werden. Die Inhalte der Berufsschulausbildung regelt ein bundeseinheitlicher Rahmenlehrplan. Neben Allgemeinwissen in den Fächern Deutsch, Politik oder Religion werden den Auszubildenden vor allem berufstheoretische und fachspezifische Kenntnisse vermittelt.

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