Zeugnisse und Qualifikationen
Nach dem Lebenslauf beziehungsweise der „dritten Seite“ kommen alle weiteren Anlagen – das heißt, Schulzeugnisse und andere relevante Bescheinigungen. Doch welche Nachweise sollten einer Bewerbung beigefügt werden und welche nicht?
Grundsätzlich sollte das Zeugnis des höchsten Schulabschlusses beiliegen – wenn man also nach der Mittleren Reife (Realschulabschluss) auch noch das Gymnasium besucht hat, ist der Nachweis der Allgemeinen Hochschulreife (Abitur-Zeugnis) zu erbringen.
Zudem sollte jede Zusatzqualifikation, die bei der angestrebten Berufsausbildung von Nutzen sein könnte (PC-Kenntnisse, Sprachnachweise etc.), durch eine Bescheinigung oder Referenz belegt werden. Ferien- und Aushilfsjobs sollten nur dann aufgeführt und bescheinigt werden, wenn sie die Bewerbung positiv aufwerten.
Ein Beispiel: Der Nebenjob als Bedienung in einem Café dürfte bei einer Maskenbildner-Ausbildung wenig hilfreich sein. Doch bei einer Ausbildung zur Restaurantfachfrau dürfte dieser Job weitaus nützlicher sein.
Verschickt bitte keine Originale, sondern nur gut leserliche Kopien – Eure Unterlagen werden nämlich nicht immer zurückgeschickt! Kopien von ausländischen Zeugnissen sollten außerdem beglaubigt werden, ansonsten ist eine Beglaubigung nicht zwingend notwendig.
Eure Anlagen sollten chronologisch anordnet sein – das heißt, nach dem Schulzeugnis folgt das aktuellste Zertifikat usw.
Bevor Ihr Eure Bewerbungen verschickt, solltet Ihr diese noch einmal auf ihre Vollständigkeit prüfen!

