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Rückgang der abgeschlossenen Ausbildungsverträge in der Landwirtschaft 2010

Nach den Ergebnissen des Statistischen Bundesamt, kurz Destatis, zu urteilen, gab es im Ausbildungsbereich der Landwirtschaft eine deutliche Abnahme, sowohl an neu unterzeichneten Ausbildungsverträgen als auch an der Menge von Auszubildenden überhaupt, im Jahr 2010.

Rückgang der abgeschlossenen Ausbildungsverträge in der Landwirtschaft 2010

Dieser Sektor zeichnet sich durch die Produktion pflanzlicher sowie tierischer Handelsgüter aus. Um das zu erreichen, wird eine zu bewirtschaftende Fläche benötigt. Die Erzeugnisse von Nutzpflanzen und Nutztieren eignen sich vor allem für die Nahrungsmittelherstellung. An nächster Stelle dient das Rohmaterial der Textilindustrie. Die Ausbildungsberufe lassen in verschiedenen Kategorien wie der Land- und Forstwirtschaft/Tiere/Pflanzen/Hauswirtschaft gliedern. Der bekannteste Beruf stellt der des Landwirts bzw. Bauern dar. Um diese Qualifikation erfolgreich zu erreichen, benötigt man mindestens einen guten Hauptschulabschluss, Interesse an Natur, Umwelt und Tieren, handwerkliches Geschick sowie kaufmännisches Verständnis. Darüber hinaus sollte man über körperliches Leistungsvermögen und Ausdauer verfügen. Dazu ist ein Schlepperführerschein der Klasse T in Deutschland Pflicht. Andere Ausbildungsberufe in diesem Bereich stellen unter anderem die Fisch- und Pferdewirte, Gärtner, Winzer oder der Molkereifachmann dar.  14 200 Verträge für Ausbildungs-Willige wurden in dieser „Kategorie“ verbucht, was eine negative Veränderung von 5,3 % im Hinblick auf das vorangegangene Jahr ausmacht. Bei den Ausbzubildenden wurde derselbe Prozentsatz (-5,3 %) ermittelt. Im Jahr 2010 waren es in der Landwirtschaft 38 900 junge Leute, die eine Ausbildung begonnen haben.

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