Im Handwerk 4,5 Prozent weniger Auszubildende im Jahr 2010
Aus Wiesbaden erreichen uns vom Statistischen Bundesamt die Zahlen der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge sowie die der Auszubildenen von 2010. Der Terminus Handwerk umfasst vielfältige gewerbliche Tätigkeiten, die Produkte meist auf Bestellung fertigen oder Dienstleistungen auf Nachfrage erbringen. Diese Tätigkeiten stehen der industriellen Produktion gegenüber.
Interessierte sollten dabei meist die körperliche Arbeit nicht scheuen und am Umgang mit neuester Technik Spaß haben. Erwünscht sind in diesem Berufsstand außerdem Eigenschaften wie Kreativität, Flexibilität, Engagement sowie gute Mathe- und Deutschkenntnisse. Das Bau- und Ausbaugewerbe, Elektro- und Metallgewerbe sowie beispielsweise das Holzgewerbe bieten abwechslungreiche Ausbildungsberufe. Berufe im Baugewerbe könnten zum Beispiel Gerüstbauer, Baugeräteführer, Dachdecker oder Maurer sein. Im Elektro- und Metallbereich reicht die Vielfalt vom Anlagemechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik über den Elektroniker bis hin zum Zweiradmechaniker. Tätigkeiten mit Holz finden sich unter anderem in Ausbildungen zum Bootsbauer, Tischler oder Drechsler wieder. Der Ausbildungszweig dieses Berufstands legt 154 800 Ausbildungsverträge vor, die 2010 unterschrieben wurden. Dabei sank im Gegensatz zu 2009 die Anzahl um 0,5 %. Darüber hinaus verzeichnen die Resultate der statistischen Erhebung einen Rückgang von 4,5 % an Auszubildenden zum vergangenen Jahr. 2010 wurden 435 00 Auszubildende erfasst.

