Die betriebliche Ausbildung
Das duale Berufsausbildungssystem in Deutschland setzt sich aus einem betrieblichen und einem schulischen Teil zusammen. Wobei die Auszubildenden überwiegend Praxiserfahrungen und berufliche Qualifikationen sammeln. Denn sie arbeiten beziehungsweise lernen drei- bis viermal wöchentlich direkt im Betrieb – der Berufsschulunterricht findet an ein bis zwei Tagen in der Woche statt.
Betriebe müssen, dem Berufsbildungsgesetz zufolge, bestimmte Anforderungen erfüllen, um ausbilden zu dürfen. So muss die Eignung der Ausbildungsstätte sowie die persönliche und fachliche Eignung der Ausbilder nachgewiesen werden. Die Eignungsprüfung obliegt der jeweils zuständigen Kammer.
Jeder bundesweit anerkannte Ausbildungsberuf basiert auf einer Ausbildungsverordnung. Diese bildet die rechtliche wie didaktische Grundlage für die inhaltliche Planung, Organisation und Durchführung der betrieblichen Ausbildung.

