Bewerbungsverfahren- und fristen für ein BA-Studium
Bewirbt man sich für ein Studium an einer Berufsakademie, sind vor allem zwei Dinge zu beachten: Man muss sich möglichst früh bewerben, und die Bewerbung wird nicht an die BA, sondern an das Unternehmen geschickt.
Die Plätze für BA-Stellen sind häufig rar gesät, und so ist die Nachfrage oft größer als das Angebot. Daher gilt es, sehr viel Sorgfalt bei der Erstellung der Bewerbung an den Tag zu legen. Eine solche setzt aus folgenden Unterlangen zusammen:
- Anschreiben:
Dieses ist gut strukturiert, maximal eine Seite lang, und erklärt, warum sich der Bewerber ausgerechnet für dieses Unternehmen interessiert. - Lebenslauf:
Der Lebenslauf ist tabellarisch aufgebaut und wird mit einem Foto versehen. Er enthält keine zeitlichen Lücken und betont vor allem die Fähigkeiten des Bewerbers, die für den Betrieb von Interesse sein könnten. - Anlangen: Unter die Anlagen fallen alle Praktikumbestätigungen, Bestätigungen für den Erwerb jeglicher Qualifikationen und, ganz wichtig, das beglaubigte Abschlusszeugnis.
Ein Unternehmen, das BA-Stellen anbietet, wird nicht nur auf die Noten der Bewerber achten. Vor allem im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung wird es sich überlegen, ob der Bewerber auch Führungsqualifikationen mit sich bringt und über Teamfähigkeit und Engagement verfügt. Um mehr über den Charakter der Interessierten zu erfahren, müssen diese oft nicht nur das Vorstellungsgespräch bestehen, sondern auch weitere Aufnahmeverfahren durchlaufen, wie beispielsweise Einstellungstests und Assessment-Center.
Wann genau man eine Bewerbung abschicken sollte, ist von Unternehmen zu Unternehmen verschieden, und kann der Homepage des jeweiligen Betriebes entnommen werden. Meistens gilt jedoch, dass der Bewerbungszeitpunkt circa ein Jahr vor dem gewünschten Ausbildungsbeginn liegen sollte. Das Studium beginnt in der Regel am 1. Oktober, die Bewerbung sollte daher auch im Oktober, ein Jahr zuvor, beim Unternehmen eingehen.
Hat man letztendlich den dreijährigen Ausbildungsvertrag mit dem Betrieb unterzeichnet, besitzt man damit automatisch auch einen Platz an der Berufsakademie.

