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Ausbildung zum/r Werkfeuerwehrmann/-frau

Werkfeuerwehrleute arbeiten in Betrieben mit erhöhtem Gefährdungspotenzial, wie zum Beispiel in chemischen Betrieben, an Häfen, Flughäfen oder in Kraftwerken. Dabei führen sie nicht nur Maßnahmen zur Brandbekämpfung wahr, sondern sie leisten auch technische Hilfe und medizinische Notfallversorgung.

Ausbildung zum/r Werkfeuerwehrmann/-frau

Aufgaben und Tätigkeiten

Werkfeuerwehrleute sind für die Notfallrettung zuständig und müssen dabei auch Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen. Sie müssen in der Lage sein, Sicherungs-, Rettungs- sowie Bergrungsarbeiten durchzuführen.

Allerdings nehmen Werkfeuerwehrleute nicht nur Aufgaben im Brand- und Gefahrenschutz wahr, sie beginnen bereits mit dem vorbeugenden Brandschutz. Dabei beraten und informieren Werksfeuerwehrleute auch Betriebsmitarbeiter über die Möglichkeiten des vorbeugenden Brandschutzes. Zu den Aufgaben gehört auch das Prüfen von Leitungen und der Brandmeldesysteme. Darüber hinaus müssen Werkfeuerwehrleute dafür sorgen, dass immer genügend Löschmittel vorhanden ist.

Ausbildung

Die Ausbildung zum Werkfeuerwehrmann oder zur Werkfeuerwehrfrau beträgt in der Regel drei Jahre. Sie findet in der Berufsschule und im Betrieb statt. Dabei stellen die Betriebe ungefähr gleich viele Auszubildende mit Hochschulreife und mit mittlerem Bildungsabschluss ein. Teilweise verlangen die ausbildenden Betriebe allerdings den Nachweis der körperlichen Eignung. Dies kann zum Beispiel durch den Nachweis eines Sportabzeichens oder in Form einer Sport Aufnahmeprüfung erfolgen.

Die Ausbildung endet mit dem Bestehen der Abschlussprüfung. Diese besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil der Abschlussprüfung findet vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt. Dieser Teil geht mit 30 % in das Gesamtergebnis ein. Er besteht aus dem Prüfungsbereich handwerkliches Arbeiten und wird schriftlich, mündlich und praktisch geprüft.

Der zweite Teil der Abschlussprüfung findet am Ende der Ausbildung statt und geht mit 70 % in das Gesamtergebnis ein. Dieser Teil besteht aus den vier Prüfungsbereichen Technische Hilfeleistung und ABC-Einsatz, Brandbekämpfung, Techniken und Grundlagen der Gefahrenabwehr sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.

Perspektiven

Nach ihrer Ausbildung können Werkfeuerwehrleute weiterhin in größeren Industriebetrieben, in Kraftwerken oder aber auch an Häfen oder Flughäfen eingesetzt werden. Die Fachkräfte können sich dann meist noch entscheiden, welche Einsatzgebiete für sie in Frage kommen und worauf sie sich spezialisieren möchten. Dabei können zum Beispiel Aufgaben vom vorbeugenden Brandschutz über technische Hilfeleistungen bis hin zu Gesundheits- und Umweltschutz übernommen werden.

Wer beruflich weiterkommen möchte, der kann eine Weiterbildung zum Werkfeuerwehrtechniker absolvieren. Auf Leitungsfunktionen bereitet zum Beispiel eine Weiterbildung als Brandschutzkraft vor.

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