Ausbildung zum/r Industrieelektriker/in - Geräte und Systeme
Zu den Aufgaben eines Industrieelektrikers der Fachrichtung Geräte und Systeme zählt die Montage und der Anschluss von elektrischen Betriebsmitteln. Darüber hinaus analysieren sie die elektrischen Systeme und beurteilen anschließend die Sicherheit. Industrieelektriker der Fachrichtung Geräte und Systeme konfektionieren auch die Leitungen und verbinden Komponenten. Dabei passen sie elektrische und mechanische Einzelteile in Handarbeit an. Industrieelektriker für Geräte und Systeme sollten auch unter Stress arbeiten können, da es bei Störungen auch zu Zeitdruck kommen kann. Analgenstillstände können enorme Kosten verursachen und daher müssen die Störungen auch so schnell wie möglich behoben werden, möglicherweise auch an Wochenenden.
Tätigkeit
Die Aufgaben von Industrieelektrikern der Fachrichtung Geräte und Systeme sind recht umfangreich. So zählt neben der Installation und Konfiguration von IT-Systemen auch die Anfertigung von Komponenten und Geräten sowie auch die Herstellung und Inbetriebnahme von Geräten und Systemen dazu.
Die Installation und Konfiguration von IT-Systemen umfasst dabei die Auswahl und Installation von Hard- oder auch Softwarekomponenten, die dann installiert werden. Des Weitern müssen IT-Systeme auch in Netzwerke eingebunden werden und die Funktionsfähigkeit muss geprüft werden.
Industrieelektriker der Fachrichtung Geräte und Systeme fertigen auch Entwürfe oder Konstruktionsunterlagen an und beschaffen dann die Bauteile. Darüber hinaus erstellen oder bestücken sie Leiterplatten. Zu den Aufgaben zählt auch die Montage und Installation von Geräten und Systemen.
Zudem stellen Industrieelektriker auch Geräte und Systeme her. Dazu montieren sie Hardwarekomponenten, die sie auch anschließen. Sie müssen Leitungen konfektionieren und Baugruppen einstellen, um sie dann in Betrieb zu nehmen. Anschließend müssen die Geräte und Systeme auch geprüft werden.
Ausbildung
Die in der Regel zwei Jahre dauernde Ausbildung findet in der Berufsschule und im Ausbildungsbetrieb statt. Die meisten Auszubildenden verfügen über einen Hauptschulabschluss. Für den Arbeitgeber sind gute Schulkenntnisse in Mathematik, Physik, Werken und Informatik wichtig. Denn gute Kenntnisse in diesen Fächern bilden eine gute Voraussetzung für eine erfolgreiche Ausbildung.
Die Ausbildung endet mit dem Bestehen der Abschlussprüfung. Diese besteht sowohl aus schriftlichen als auch aus praktischen Teilen. Wenn ein Auszubildender die Prüfung nicht besteht, so hat er die Chance, diese bis zu zwei Mal zu wiederholen.
Perspektiven
Nach dem Ausbildungsende finden Industrieelektriker für Geräte und Systeme meist in Industriebetrieben eine Beschäftigung. Dazu zählen zum Beispiel Unternehmen der Informationstechnologie, der Kommunikationstechnik sowie Unternehmen der Elektroindustrie. Das Spektrum der Aufgaben reicht dabei von der Produktion über die Instandhaltung und Qualitätskontrolle bis hin zum Kundenservice.
Zudem sind auch Aufstiegsweiterbildungen denkbar. Naheliegend wäre die Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme, wobei auch die vorherige Ausbildung zum Industrieelektriker für Geräte und Systeme angerechnet werden kann. Darüber hinaus ist es auch denkbar, ein Studium in der Fachrichtung Elektrotechnik zu absolvieren.

