Fachkraft für Lagerlogistik
Globalisierung: Die Welt ist in den letzten Jahrzehnten immer mehr zusammengewachsen. Die Ware, die zu uns als Verbraucher kommt, hatte lange Wege hinter sich. Damit zum Beispiel unsere Lebensmittel und Kleidung täglich an ihren Bestimmungsort gelangen, braucht es viel Organisationsgeschick. Dafür zuständig ist die Logistikbranche. Immer mehr Firmen haben keine eigenen Lager. Die Industrie ist also zunehmend auf die Logikbranche angewiesen.
In diesem spannenden Schnittpunkt zwischen Produzent und Konsument arbeiten die Fachkräfte für Lagerlogistik. Sie organisieren die Lagerung von Waren und ihren Transport. Sie müssen sich nicht nur mit Zölle, Einfuhrbestimmung und Umweltschutzrichtlinien auskennen, sondern sorgen auch für eine sichere Verpackung und Lieferung der Ware.
Neben der körperlichen Arbeit im Lager sind kaufmännische und sprachliche Fähigkeiten wichtig. Denn die Auszubildenden treten beim Einkauf und der Disposition auch mit internationalen Geschäftspartnern in Kontakt, daher wären Grundkenntnisse in Englisch von Vorteil. Viele Lieferscheine und Frachtpapiere sind ebenfalls auf Englisch und müssen von dem Verlandenden selbst ausgefüllt werden. Voraussetzung für einen Ausbildungsplatz ist ein guter Hauptschulabschluss, viele Betriebe fordern inzwischen aber schon einen Realschulabschluss.
Die Vergütung liegt zwischen 400 und 500 Euro, je nach Betriebsgröße. Nach einer erfolgreichen Ausbildung sind die Arbeitsmarktchancen sehr gut. Typische Arbeitsplätze sind Lagerhallen und Kühlhäuser. Bei besonders guten Noten bieten sich zu dem Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Wirtschaft und Technik, zum Beispiel ein Abschluss zum Techniker oder Handelsfachwirt.

