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Fachleute für Fotomedien

Kaum ein Segment entwickelt sich so schnell wie der Foto- und Kameramarkt. Pro Jahr gibt es viele hunderte neue Modelle. Dabei den Überblick zu behalten und die Kunden kompetent zu beraten, das ist die Aufgabe von Fachleuten für Fotomedien. Birk Grüling stellt diesen neuen Ausbildungsberuf einmal näher vor.

Fachleute für Fotomedien

Seit ungefähr einem Jahr gibt es den Beruf des Fachmanns bzw. Fachfrau für Fotomedien. Gab es früher nur 20 Modelle auf dem Markt, sind es heute fast 80 aktuelle Spiegelreflex- und über 200 Digitalkameras. Neben der üblichen Einzelhandelsausbildung bekommen die Azubis Unterricht in Technik und Fotografie. Von dieser Kompetenz profitieren gerade kleine Fotogeschäfte. Gegen die Elektroketten können sie sich nur mit hoher Kompetenz und dementsprechenden Mehrwert punkten und Konkurrenz fähig bleiben. Deshalb war eine Erweiterung der Einzelhandelsausbildung nötig und sinnvoll.

Bei dem Beruf ist neben der Leidenschaft für das Fotografieren, vor allem eine offene Persönlichkeit wichtig. Der Kunde muss sich im Beratungsgespräch kompetent betreut fühlen. Neben dem Verkauf und Beratung machen Fachleute für Fotomedien auch selbst Fotos und bearbeiten sie später mit speziellen PC-Programmen. Sie sind aber auch für die Buchhaltung und das Controlling zuständig und planen und führen Marketingaktionen durch.

Nach der Ausbildung arbeiten die Fachleute für Fotomedien in Fotogeschäften, bei Fotographen oder bei Bildagenturen. Die Ausbildung dauert drei Jahre und ein Realschulabschluss ist bei den meisten Arbeitgebern Mindestvoraussetzung.

Birk Grüling

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