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Rettungssanitäter/in

Menschen helfen - diesen Wunsch haben viele. In der Freizeit lässt sich dies oftmals gut einrichten, doch beruflich schaffen es die wenigsten, ihr Bedürfnis, für andere da zu sein, zu verwirklichen. Der Beruf des Rettungssanitäters ermöglicht es Ihnen, einen Job auszuüben, der direkt auf die Hilfe für andere ausgerichtet ist.

Rettungssanitäter/in

Rettungssanitäter/innen bereiten die Einsätze im Rahmen des Krankentransportes und Rettungsdienstes vor und führen sie auch durch. Sie helfen auf diese Weise hilfsbedürftigen, kranken oder verletzten Menschen.

Beschäftigungsmöglichkeiten für Rettungssanitäter/innen gibt es bei Krankentransport- und Rettungsdiensten sowie in Erste-Hilfe-Einrichtungen großer Industriebetriebe. Es gibt zudem die Möglichkeit, bei Städtischen Feuerwehren, Blutspendediensten und dem Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr. Sie können auch für Katastrophenhilfswerke oder kommunal organisierte Rettungswachen im Einsatz sein.

Rettungssanitäter/innen arbeiten hauptsächlich in Rettungs-, Notarzt- oder Krankentransportwagen, in der Rettungsleitstelle bzw. Einsatzzentrale oder in Rettungshubschraubern. Sie kümmern sich um Patienten an unterschiedlichen Unfall- und Notfallorten wie Privatwohnungen, Straßen und Autobahnen oder Sportplätzen. Es kann auch vorkommen, dass sie an Einsätzen im Ausland teilnehmen müssen bzw. dürfen.

Bei dem besagten Ausbildungsgang handelt es sich in der Regel um eine landesrechtlich geregelte Kurzausbildung, die an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen durchgeführt wird.

Die Ausbildung dauert normalerweise 3 bis 5 Monate (520 Stunden) und kann teilweise in einzelnen Modulen (Grundlehrgang, Abschlusslehrgang) absolviert werden. Sie gliedert sich in vier Teile:

Die ersten 160 Stunden sind auf die Vermittlung theoretischer Grundlagen ausgerichtet. Es gehr um das Basiswissen zur Anatomie und Physiologie, um allgemeine Inhalte und Maßnahmen der Notfallmedizin, spezielle Notfallkenntnisse zu wichtigen Fachgebieten und um weitere Themen zur Struktur des Rettungsdienstes sowie rechtlichen und technischen Inhalten. Praktische Übungen der Notfalltechniken sind ebenfalls ein integraler Bestandteil der Ausbildung.

Weitere 160 Stunden umfasst ein klinisches Praktikum in den Bereichen Notfallambulanz, Intensivstation und Anästhesie, in denen weitere medizinische Maßnahmen wie das Vorbereiten einer Infusion, die Assistenz bei der Intubation, der Umgang mit Medikamenten, die Patientenüberwachung, die (klinische) Patientendokumentation und vieles mehr vermittelt werden.

Es folgt ein 160-stündiges Praktikum auf einer Lehrrettungswache mit vorgeschriebenen Praktikantenschichten und der dazugehörigen Dokumentation auf Krankentransportwagen (KTW), Rettungswagen (RTW) und Notarztwagen (NAW) oder Notarzteinsatzfahrzeug (NEF).

Zuletzt erfolgt ein 40-stündiger Abschlusslehrgang und eine anschließende Prüfung mit schriftlichen, mündlichen und praktischen Teilen.

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