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Krankenschwester / -Pfleger bzw. Gesundheits- und Krankenpfleger/innen

Tatsächlich wurde der Beruf 1938 erstmals anerkannt und zum 1. Januar 2004 aufgehoben. Stattdessen gibt es nun den Nachfolgeberuf Gesundheits- und Krankenpfleger/in. Abgesehen von der Bezeichnung hat sich jedoch kaum etwas geändert. Die Tätigkeitsfelder ähneln sich sehr.

 Die Pflege und Versorgung der Patienten ist das Kernstück des Berufsbildes.
Die Pflege und Versorgung der Patienten ist das Kernstück des Berufsbildes.

Gesundheits- und Krankenpfleger/innen kümmern sich eigenverantwortlich um pflegebedürftige und kranke Menschen und versorgen sie. Ärztlich veranlasste Maßnahmen führen sie eigenständig aus, zudem assistieren sie bei Untersuchungen und Behandlungen. Das Dokumentieren von Patientendaten gehört ebenfalls zu ihrem Aufgabengebiet.

Eingesetzt werden Gesundheits- und Krankenpfleger/innen hauptsächlich in Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken, sowie in Altenheimen, Hospizen, Wohnheimen für behinderte Menschen und Einrichtungen der Kurzzeitpflege. Auch in der ambulanten Pflege können sie tätig werden. Gesundheits- und Krankenpfleger/innen müssen sich sehr intensiv mit Menschen, hauptsächlich den Patienten, beschäftigen und sich sowohl mit ihren körperlichen Beschwerden auseinandersetzen als auch mit den psychischen Problemen. Wenn sie sich für diesen Beruf interessieren sollten sie sich dies unbedingt vor Augen führen. Ein gutes Einfühlungsvermögen und ein hohes Maß an Sensibilität sind Grundvoraussetzungen für diesen Beruf, ebenso wie Engagement, Belastbarkeit und fachliches Interesse.

Die Pflege und Versorgung der Patienten ist das Kernstück des Berufsbildes, doch auch das Anfertigen von Pflegeberichte und Abrechnungen am Computer gehört dazu.

Der Ausbildungsgang Gesundheits- und Krankenpfleger/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung, die an Berufsfachschulen für Krankenpflege durchgeführt wird.

Wenn man eine Ausbildung in Vollzeit anstrebt muss man mit einer Dauer von 3 Jahren rechnen, in Teilzeit mit 5 Jahren. Es gibt auch Pflegeausbildungen, bei denen durch ein Aufbaumodul ein weiterer Abschluss erworben werden kann. Diese dauern in der Regel 3,5 Jahre. Es gibt verschiedene Fort- und Weiterbildungs- sowie Aufstiegsmöglichkeiten, nachdem man eine Ausbildung absolviert hat. Unter anderem zur/zum Fachkrankenschwester/-pfleger, zur Praxisanleiterin, zur Stationsleitung, zur Pflegedienstleitung (PDL), zum Qualitätsbeauftragten und internen Auditor, zum Qualitätsmanager im Gesundheitswesen und zum externen Auditor im Gesundheitswesen. Auch ein anschließendes Studium an Fachhochschulen ist möglich. Zum Beispiel im Pflegemanagement, der Pflegewissenschaft oder Pflegepädagogik.

Es tun sich demnach viele Möglichkeiten auf, was man mit einer Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in so alles anstellen kann. Eins ist jedoch sicher: Man muss mit Leib und Seele hinter dem Beruf und den Aufgaben stehen, die man im täglichen Umgang mit den Patienten zu tun hat, denn leicht ist weder die Ausbildung noch der Beruf an sich.

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