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Änderungsschneider/in

Änderungsschneider/innen müssen geschickt sein und gut mit Menschen umgehen können. Sie arbeiten meist in speziellen Änderungs- oder Maßschneidereien oder in großen Modehäusern mit integriertem Änderungsdienst. Sie müssen die Maße der Kunden nehmen und die Kleidung fachmännisch umarbeiten, dazu ist Sorgfalt und Geschicklichkeit unerlässlich. Änderungsschneider/innen übernehmen auch Reparaturarbeiten an Kleidungsstücken und beraten Kunden bezüglich der Möglichkeiten der Änderungsschneiderei.

Das Berufsbild des Änderungsschneiders ähnelt nicht nur dem Lehrberuf des Maßschneiders sondern auch dem des Modeschneiders.
Das Berufsbild des Änderungsschneiders ähnelt nicht nur dem Lehrberuf des Maßschneiders sondern auch dem des Modeschneiders.

Du interessierst dich für Mode und Textilien, bist kreativ und schneiderst gerne? – Dann könnte dieser neue Ausbildungsberuf möglicherweise zu dir passen:

Die Ausbildung zum Änderungsschneider bzw. zur Änderungsschneiderin wurde im Rahmen der „Ausbildungsoffensive 2003“ geschaffen und ist zum 01. August 2005 in Kraft getreten; sie wird dem Ausbildungsbereich Industrie und Handwerk zugeordnet.

In nur zwei Jahren erlernen die Auszubildenden, wie sie sowohl Kleidungsstücke als auch Raumdekorationen aller Art – den Wünschen der Kunden entsprechend – nähen, abändern oder auch reparieren. Die Inhalte der Berufsausbildung werden „dual“, das heißt an den Lernorten Betrieb und Berufsschule vermittelt.

Das Berufsbild des Änderungsschneiders/der Änderungsschneiderin ähnelt nicht nur dem Lehrberuf des Maßschneiders/der Maßschneiderin sondern auch dem des Modeschneiders/der Modeschneiderin. So dass – nach Abschluss der Ausbildung zum/zur Änderungsschneider/in – die Möglichkeit besteht, sich diese zwei Jahre auf die oben genannten dreijährigen Ausbildungsgänge anrechnen zu lassen.

Zu den zentralen Qualifikationen und Kenntnissen, die während der Ausbildung erworben werden sollen, zählen neben dem Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen auch die Kundenberatung, das Instandhalten von Geräten und Maschinen sowie das Ändern von Heimtextilien und das Ausführen von Näh- und Bügelarbeiten. Gleichwohl erlernen die angehenden Änderungsschneider/innen Eingangskontrollen und Qualitätssichernde Maßnahmen durchzuführen, Materialien zu bestellen und Auftrags- und Änderungsdaten zu dokumentieren.

Nach Beendigung der Ausbildung arbeiten Änderungsschneider/innen entweder in kleineren Handwerksbetrieben – wie zum Beispiel in Änderungsateliers – oder in den Abteilungen und Nähwerkstätten großer Mode- und Kaufhäuser. Denkbar wäre aber auch eine einjährige Verlängerung bzw. Erweiterung der Ausbildung zum/zur Maßschneider/in, zum/zur Modeschneider/in oder zum/zur Modenäher/in (s.o.).

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