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Gang und Dong werben für „Studieren in Fernost“

Bunt, schräg und laut: So präsentieren zwei junge Asiaten die 44Hochschulen der neuen Bundesländer im Internet. Ihre Botschaft: Es lohnt sich, imvermeintlich „fernen Osten“, zwischen Rügen und Erzgebirge, zu studieren. Die beidenheißen Gang & Dong und sind die Gesichter der neuen Kampagne „Studieren in Fernost“,die im Auftrag der ostdeutschen Wissenschafts- und Kultusministerien mit Unterstützungdes Bundesministeriums für Bildung und Forschung am 23. April 2009 startet.

Gang und Dong werben für „Studieren in Fernost“

Jugendliche werden mit der Kampagne dort abgeholt, wo sie hauptsächlich unterwegs sind: im Internet. Dort erhalten Studieninteressierte einen spielerischen Zugang zukonkreten Informationen zum Leben und Studieren in Ostdeutschland. Sie haben die Möglichkeit, mit Studierenden und Mitarbeitern der Hochschulen in einen direkten Dialogzu treten. So können diese mit ihren unbestrittenen Vorteilen zum Beispiel bei Ausstattung und Betreuung punkten. „Wir freuen uns, wenn unser hervorragendes Studienangebot auf diese Weise noch bekannter wird“, so Professor Klaus Erich Pollmann, Rektor der Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität.

Denn die Fakten sprechen für sich. Eine repräsentative Studie der HIS Hochschulinformationssystem GmbH Hannover zeigt: Studienanfänger in Ostdeutschlandwissen nicht nur bereits vor Studienbeginn deutlich häufiger genau über Studium und Hochschule bescheid – hier fühlen sich 53 Prozent der Studienanfänger gut oder sogar sehr gut informiert (gegenüber 43 Prozent in Westdeutschland). Wer in Ostdeutschland studiert, ist auch mit den Bedingungen oft zufriedener als ein Studierender in den alten Bundesländern – 66 Prozent der Studierenden in Ostdeutschland stehen nur 52 Prozent der westdeutschen Studierenden gegenüber. Dies gilt in der Tendenz für nahezu alle erhobenen Aspekte des Studiums.

Zentrales Element von „Studieren in Fernost“ ist eine Kooperation mit schülerVZ, dem größten sozialen Netzwerk für Schülerinnen und Schüler in Deutschland. Hier findet sich ab sofort eine neuartige, spielerische Studiensuchmaschine mit Flash- undVideoelementen. Sie führt den Nutzer vom seinem individuellen Interesse zu einem Kurzprofil seiner idealen Hochschule. Von dort ist es nur noch ein Mausklick bis zu denAnsprechpartnern vor Ort. Neben den Studienberatern stehen dem Nutzer in so genannten Gruppen mögliche Kommilitonen und Studierende der jeweiligen Hochschule, die Campus Spezialisten, für Fragen zur Verfügung. „So einen kurzen Draht hätte ich vor Studienbeginn selbst gerne zu den Hochschulen gehabt“, findet David Schmidt, einer der Campus Spezialisten, der als Ostfriese an der Fachhochschule Schmalkalden studiert.

Neben den Informations- und Dialogangeboten enthält schülerVZ jetzt auch eine grundsätzlich neue Funktion. Die Nutzer können nicht mehr nur ihre derzeitige Schuleangeben, sondern auch ihre späteren Wunschhochschulen. Was auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, ist in der Wirkung kaum zu überschätzen. Denn natürlich lassen sich auch alle zukünftigen Studierenden einer Hochschule aufrufen. Dadurch werden die ostdeutschen Einrichtungen gerade für jene Jugendlichen aus den alten Bundesländern lebendig, denen der deutsche Osten tatsächlich noch fern ist.

Ab dem 23. April 2009 sind unter www.studieren-in-fernost.de auch die ersten beiden Internetfilme mit Gang & Dong zu finden. Darin besuchen die beiden die Bauhaus-Universität Weimar und die Hochschule Zittau/Görlitz (FH). In weiteren Filmen reisen siean die Fachhochschule Stralsund, die Hochschule Lausitz (FH), die Universität Leipzigsowie die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Regie führte Zoran Bihac, bekannt durch Musikvideos für Bands wie Die Fantastischen Vier und die Beatsteaks.

„Studieren in Fernost“ ist Teil der bis 2012 laufenden „Hochschulinitiative Neue Bundesländer“. Neben der Online-Kampagne finden auch jährliche Wettbewerbe für die ostdeutschen Hochschulen statt. Dabei sind die beteiligten Einrichtungen aufgerufen, ihre Service- und Marketingaktivitäten weiter zu verbessern. Die Gewinner der ersten Wettbewerbsrunde werden im Mai/Juni 2009 bekannt gegeben.

(Quelle, Foto: Hochschulinitiative Neue Bundesländer, 23.04.2009)

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