Förderung der Minderheiten in Mittel-. Ost-, und Südosteuropa und in der GUS: Förderprogramme „Integration und Medien“
Das Institut für Auslandsbeziehungen ist eine Institution des kulturellen Austauschs. Dabei versteht es Minderheiten als kulturelle Bindeglieder in der Region, aber auch zwischen Deutschland und dem jeweiligen Land. Sie gilt es entsprechend, zu stärken. Sie sollen im Dialog mit den Mehrheitskulturen in den jeweiligen Ländern und in der Zusammenarbeit mit anderen Minderheiten unterstützt werden.
Das ifa fördert zu diesem Zweck langfristige Projekte in den Bereichen Jugend, Medien, Bildung, Kultur und in der grenzüberschreitenden Jugendbildung und -begegnung.
Entsendeprogramm Kulturmanager/innen, Redakteur/innen und Medienwirt/innen
Im Rahmen des Förderprogramms „Integration und Medien“ entsendet das Institut für Auslandsbeziehungen jährlich an die 25 Kulturmanager/innen, Redakteur/innen und Medienwirt/innen nach Mittel-, Ost-, und Südosteuropa und in die GUS. Sie sollen Kultur-, Jugend-, Bildungs-, und Medienprojekte organisieren, um das bürgerschaftliche Engagement der deutschen Minderheiten zu unterstützen. Außerdem sollen sie durch Öffentlichkeitsarbeit selbst in Dialog mit der Mehrheitskultur ebenso, wie mit den unterschiedlichen Minderheiten treten.
Die Entsendung beginnt zum 1.September eines Jahres. Informationen zum Bewerbungsverfahren unter www.ifa.de/integration
Weitere Förderprogramme „Integration und Medien“
Außerdem werden mit dem Programm „Integration und Medien“ örtliche Nachwuchskräfte in Mittel-, Ost-, und Südosteuropa im Kulturmanagement gefördert, indem sie, durch einen Mentor begleitet, für ein Jahr in einem Verband oder in einer Redaktion der deutschen Minderheit arbeiten.
Um bereits im Kindesalter Multikulturalität zu fördern, engagiert sich das Institut für Auslandsbeziehungen außerdem in der bilingualen Früherziehung. So werden Kindergartenfachberater/innen entsandt, um lokale Erzieher/innen als Multiplikator/innen auszubilden.


